Informationen zur Ausbildung

Die Ausbildung zur Orthoptistin ist eine dreijährige Ausbildung, die auf dem Berufsgesetz für Orthoptistinnen (OthoptG) vom 28.11.1989 und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (OrthoptAPrV) vom 21.03.1990 basiert. Sie schließt mit dem staatlichen Examen ab und führt zur Erlaubnis der Führung der Bezeichnung Orthoptistin.

Es handelt sich um eine ganztägige Ausbildung. Die Ausbildungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr. Die Ferien betragen 6 Wochen pro Ausbildungsjahr. Diese werden in Absprache mit der Schulleitung geplant.

Die Ausbildung beginnt jeweils am 01.10. zweier aufeinanderfolgender Jahre, danach ein Jahr Pause. Die nächsten Termine sind: 01.10.2016, 01.10.2017. Die Ausbildung endet planmäßig jeweils nach drei Jahren am 30.09. Die Kursstärke beträgt 4-5 Schülerinnen.

Eine Ausbildungsgebühr wird nicht erhoben. Berufskleidung (Kittel) wird gestellt. Die erforderliche Fachliteratur kann  vorübergehend ausgeliehen werden, ist aber ansonsten auf eigene Kosten anzuschaffen. Es besteht die Möglichkeit in der Personalkantine oder der Mensa zu essen. Außerdem bietet das UKD verbilligte Job-Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Möglichkeit der Unterbringung in einem Personalwohnheim (auf Anfrage). Eine Förderung gemäß BaföG ist grundsätzlich möglich.

Im letzten Jahr der Ausbildung können die Schülerinnen ein vierwöchiges Praktikum an einer anderen Berufsfachschule für Orthoptik durchführen.

Die Ausbildung befähigt die Schülerinnen dazu, den Beruf der Orthoptistin auszuüben.

Dabei liegt der Fokus der Ausbildung in der Förderung der reflektierten, beruflichen Handlungskompetenz. Neben der fachlichen Kompetenz legen wir großen Wert darauf, die Lernenden auch in ihrer sozial-kommunikativen, der methodischen und personalen Kompetenz zu stärken, um die Basis für einen dauerhaften beruflichen Erfolg zu schaffen.

Die Ausbildung umfasst 1700 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2800 Stunden praktische Anleitung. Der theoretische Unterricht findet im Fachbereich Orthoptik statt, welcher sich in den Räumen der Augenklinik befindet. Darüberhinaus werden Theoriestunden gemeinsam mit den Schülern der anderen Fachbereiche erteilt. Dies ermöglicht bereits während der Ausbildung einen interprofessionellen Dialog und vermittelt Kenntnisse über angrenzende bzw. verwandte Berufe im Gesundheitswesen. Die Möglichkeit dieses disziplinübergreifenden Unterrichtes stellt einen großen Vorteil des Ausbildungszentrums dar. Der praktische Unterricht und die praktische Anleitung findet ausschliesslich im Fachbereich Orthoptik und der Augenklinik statt. Durch die enge Anbindung an die klinische Ambulanz der Augenklinik gelingt eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Schülerinnen können im Verlauf der Ausbildung zunehmend eigenständig am Patienten arbeiten. Dabei bietet das Klientel einer Universitätsaugenklinik ein anspruchsvolles Beschwerde- und Krankheitsspektrum, von dem unsere Schülerinnen profitieren können. Mehr zu den Ausbildungsinhalten.

Das Team der Lehrer und Ausbilder versteht sich als Lernbegleiter. Den Lernenden selbst wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung für ihren individuellen Lernprozess übertragen.

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 13.12.2016
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