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Kunst am Bau im Zentrum für Operative Medizin II.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte zur künstlerischen Gestaltung der Eingangshalle des Operativen Zentrums II (ZOM II) einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem fünf eingeladene Künstler ihre Konzepte präsentiert haben Die begutachtende Jury, bestehend aus Fachgutachtern, Vertretern der Landesregierung und dem Ärztlichen Direktor des UKD, Prof. Dr. Wolfgang Raab, entschied sich einstimmig für den Vorschlag der 46jährigen, aus Siegen stammenden Künstlerin Heike Weber. Wichtigstes Kriterium für die Beurteilung der eingereichten Entwürfe war neben der gestalterischen Aussagekraft die Einbindung der Kunstwerke in die räumliche Situation.

Die Künstlerin erstellt auf allen vier Aufzugstürmen des Foyers des operativen Zentrums II. eine expansive Wandzeichnung, die an eine utopisch topografische Landschaft erinnert.


Die Zeichnung aus feinen, sich aufeinander beziehenden Linien ,– oliv auf weißem Hintergrund - die den Baukörper von allen vier Seiten umspannen, bewirkt eine faszinierende Entgrenzung des Raumes. Die Perspektive und die Dynamik der Strichführung erzeugen Tiefe und Illusion. Eine Art doppelter Wirklichkeit, die sich aus dem Spannungsverhältnis von konkreter, zeichnerischer Arbeit und optischer Illusion einstellt – und dabei auch körperlich wirksam wird, indem die Arbeit die gewohnten Parameter räumlicher Wahrnehmung irritiert und verändert.


Das Motiv betont das Wachsende, Lebendigkeit und Pulsieren - ein ausdruckstarkes Sinnbild für Genese. Durch die Einheitlichkeit der Farbgebung wird die Länge des Raumes zusammengefasst:
Die Unendlichkeit der Landschaft, die Leichtigkeit und das Ephemere der Zeichnung kommen deutlich zum Tragen. Der Betrachter scheint sich in der Zeichnung zu befinden und seine Wahrnehmung wird durch seine Bewegung im Raum bestimmt.


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Der Neubau des Zentrum für Operative Medizin II (ZOM II) ist die bisher größte Baumaßnahme auf dem Gelände des UKD.
Auf über 19.000 qm Nutzfläche werden sechs Kliniken untergebracht: Die Augenklinik, die HNO-Klinik, die Neurochirurgische Klinik, die Klinik für Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, die Klinik für Unfall- und Handchirurgie sowie die Orthopädische Klinik.
Herzstück des Neubaus ist der Zentrale Operationsbereich mit acht OP-Sälen, die von allen Kliniken des Zentrums genutzt werden. Das Betriebskonzept für den Neubau sieht eine übergreifende Nutzung von Ressourcen vor. Zentrale Notaufnahme, Case Management, Terminverwaltung und interdisziplinäre Nutzung der OP-Säle sind Kernelemente der flexibleren Ressourcennutzung. Für die stationäre Versorgung gibt es neun Normalstationen, eine Intermediate-care Station und eine Intensivstation mit insgesamt fast 300 Betten. Der neue Helikopterlandeplatz auf dem Dach des Zentrums erleichtert die Ankunft und beschleunigt so die Versorgung von Notfallpatienten. Die Eröffnung von ZOM II erfolgt im Jahr 2010.




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Patric Sommerhoff
Stabsstelle für Marketing und Kommunikation
Tel: 0211 81 18701
Mail: Uniklinik.redaktion@uniklinik-duesseldorf.de