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Extrakorporale Photopherese
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Leitung
OÄ Dr. med. Sandra Hanneken

Mitarbeiterin
Irmgard Weller (MTA)

Bei der extrakorporalen Photopherese handelt es sich um eine relativ neue Therapieform, die ursprünglich für bestimmte  Lymphomerkrankungen der Haut entwickelt wurde.

Methode

Bei der extrakorporalen Photopherese  (ECP) werden Leukozyten (weiße Blutzellen) über eine Zentrifuge vom Vollblut getrennt und in Kombination mit der photosensibilisierenden Substanz 8-Methoxypsoralen (8-MOP) mit UVA-Licht bestrahlt. Im Anschluss werden die Zellen dem Patienten zurückinfundiert.

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Es können u.a. Patienten mit folgenden Erkrankungen behandelt werden:

- Sezary-Syndrom, Kutanes T-Zell-Lymphom (Mycosis fungoides)
- Graf-versus-Host-Erkrankungen
- Bestimmte Autoimmunerkrankungen

Bei der ECP handelt es sich um eine Photochemotherapie, die relativ gut verträglich ist. Die ECP wird an zwei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt (entspricht einem Zyklus). Die Zyklen werden alle zwei, später alle vier Wochen wiederholt. Diese Therapie ist daher im Allgemeinen mit einem zweitägigen stationären Aufenthalt verbunden.


Sprechstunde Extrakorporale Photopherese:

Zunächst ist eine Erstvorstellung in der allgemeinen Ambulanz der Hautklinik erforderlich.

Telefonische Terminvereinbarung unter 0211-8117602.

Sie werden dann in der Spezialsprechstunde Extrakorporale Photopherese vorgestellt, in der das weitere Prozedere mit Ihnen besprochen wird.  

Bei speziellen Fragestellungen ist vorab eine Kontaktaufnahme mit der ECP-Abteilung
unter 0211-8117075 möglich.