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Neben der sicheren Versorgung von Patienten vor, während und nach der Operation, sowie auf der Intensivstation und in der Schmerzambulanz liegt ein weiterer Schwerpunkt der Klinik für Anästhesiologie seit Jahren in der Erforschung Anästhesie relevanter Themen.
Zum einen werden an der Klinik diverse klinische Studien durchgeführt, einige im Rahmen großer Mulicenter-Untersuchungen. Schwerpunkte hierbei sind unter anderem die Behandlung des akuten Nierenversagens auf der Intensivstation, der Einfluss der Anästhesie auf die postoperative Erholung, sowie die Therapie spezifischer Krankheitsbilder in der Kardioanästhesie. Zur Unterstützung klinischer Studien ist eine study nurse am Klinikum beschäftigt. Darüber hinaus verfügen viele KollegInnen über das Zertifikat als Prüfarzt klinischer Studien.
Für die Grundlagenforschung stehen eigene Laborräumlichkeiten an der Heinrich Heine-Universität zur Verfügung (Link Lageplan), unter anderem ein S2 Labor. Die experimentelle Anästhesie wird seit 2007 von Frau Priv.-Doz. Dr. Inge Bauer geleitet. Des Weiteren sind fünf wissenschaftliche sowie vier nicht-wissenschaftliche MitarbeiterInnen ausschließlich in der experimentellen Anästhesie tätig.
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Das Methodenspektrum sowie die apparative Ausstattung in der experimentellen Anästhesie wurden in den letzten Jahren erheblich erweitert, so dass nun neben den gängigen molekularbiologischen Techniken zunehmend auch Verfahren wie FACS-Analyse, Luciferase Assays oder in situ Hybridisierung angewandt werden.
Schwerpunkte der experimentellen Forschung sind unter anderem die Mechanismen der Organprotektion, z.B. im Rahmen von ischämischer und pharmakologischer Präkonditionierung, die Physiologie und Pathophysiologie der interstinalen Sauerstoffversorgung, sowie die Mechanismen der Nozizeption bei pathologischen Schmerzen.![]() |
Um die in der Klinik tätigen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen bei ihren Projekten zu unterstützen, besteht ein transparentes System zur Freistellung von der klinischen Tätigkeit. In den vergangenen Jahren haben die MitarbeiterInnen der Klinik für Anästhesiologie ihre Ergebnisse wiederholt in namhaften Journalen publiziert (Link).






