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In der Klinik werden Patienten mit verschiedensten Erkrankungen des Dünn- und Dickdarmes behandelt. Hier finden sich so häufige Beschwerdebilder wie die Obstipation, der Durchfall und die Inkontinenz genauso zur weiteren Abklärung und Behandlung wie spezielle Erkrankungen wie die Sprue, die kollagene oder lymphozytäre Colitis, der Morbus Crohn und die Colitis Ulcerosa. Ein besonderer Schwerpunkt liegt aber auch in der Tumorvorsorge. Es stehen neben hochauflösenden Zoom-Endoskopen im Rahmen von Studien auch nichtinvasive Diagnoseverfahren wie die CT-Kolographie zur Verfügung. Sollten im Rahmen der endoskopischen Diagnostik Polypen gefunden werden, so können diese durch die enge Vernetzung ambulanter und stationärer Klinikstrukturen noch in gleicher Sitzung entfernt und der Patient zur stationären Überwachung für 24 Stunden aufgenommen  werden. Es wird so ein Höchstmaß an Sicherheit für den Patienten gewährleistet. Sollten Tumoren gefunden werden, so wird in  interdiszipliniärer Zusammenarbeit von Gastroenterologen, Radiologen und Chirurgen ein individuelles Behandlungskonzept für den einzelnen Patienten erstellt. Neben der chirurgischen Maßnahme umfaßt dieses ebenfalls die Nachsorge. Sollte die Nachsorge ggf. auch in Form einer erforderlichen Chemotherapie bestehen, so kann diese ambulant in unserer onkologischen Therapieambulanz durchgeführt werden.

Zur Abklärung von Obstipation, Inkontinenz und Durchfall steht neben der Endoskopie auch ein hochspezialisiertes Gastrofunktions- und Atemtestlabor zur Verfügung. Hier werden so häufige Erkrankungsbilder wie z.B. die Milchzuckerunverträglichkeit diagnostiziert und anschließend einer spezifischen Ernährungsberatung zugeführt.

Ansprechpartner für die Diagnostik und die Therapie finden Sie in der Gastroenterologischen Ambulanz. Darüber hinaus bietet die Klinik eine weiter spezialisierte Sprechstunde für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED-Ambulanz)