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Klinik für Unfall- und Handchirurgie
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Direktor:
Prof. Dr. med. Joachim Windolf
Moorenstraße  5
40225  Düsseldorf
Tel.:  +49 (0) 2 11- 8 10 44 00
Fax: +49 (0) 2 11 - 8 10 49 02
windolf@uni-duesseldorf.de

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www.uniklinik-duesseldorf.de/unfallchirurgie

Die Klinik für Unfall- und Handchirurgie befindet sich seit dem 1. März 2005 unter der neuen Leitung von Universitätsprofessor Dr. med. Joachim Windolf und deckt neben der Versorgung des gesamten Spektrums unfallchirurgischer Erkrankungen nun auch eine Vielzahl weiterer operativer Verfahren ab.

Als Klinik der Maximalversorgung werden Schwer- und Mehrfachverletzte in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Fachdisziplinen auf höchstem Niveau versorgt. Zusätzlich ist die Klinik für Unfall- und Handchirurgie für das Schwerverletztenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen.


Versorgung der Patienten

Seit dem 1. März 2005 sind insbesondere die Handchirurgie, die Gelenkchirurgie, die Becken- und Wirbelsäulenchirurgie als neue operative Schwerpunkte hinzugekommen. Es wird das gesamte Spektrum der modernen Osteosyntheseverfahren einschließlich minimalinvasiver arthroskopischer Verfahren sowie der endoprothetische Gelenkersatz der Schulter, der Hüfte und des Kniegelenkes angeboten.

Weitere klinische Schwerpunkte liegen in der Anwendung navigierter Operationstechniken, minimalinvasiver Operationsverfahren sowie der Behandlung der stetig zunehmenden Zahl von verletzten älteren Patienten mit speziellen Implantaten zur besseren Verankerung im osteoporotischen Knochen.


Operatives Leistungsspektrum

Gesamtes Spektrum der Unfallchirurgie mit operativer und konservativer Frakturversorgung der oberen und unteren Extremitäten, der Wirbelsäule und des Beckens. Gesamtes Spektrum der Handchirurgie mit operativer und konservativer Frakturversorgung von knöchernen Handverletzungen, Replantationen nach Amputationsverletzungen, mikrochirurgische Operationstechniken, operative und konservative Therapie aller Handerkrankungen wie Karpaltunnelsyndrom, schnellenden Fingern/Daumen, M. Dupuytren, Sehnenscheidenerkrankungen, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Arthrosen des Handgelenkes und der Finger einschließlich des endoprothetischen Gelenkersatzes, Sehnen- und Nervenrekonstruktionen, plastische Defektdeckungen, rekonstruktive Eingriffe nach komplexen Handverletzungen und Verletzungen der großen Nervenstämme des Armes, Tumoren der Hand und arthroskopische Untersuchung und Therapie des Handgelenkes.

Gesamtes Spektrum der Gelenkchirurgie mit konservativer und operativer Behandlung von Gelenkverletzungen. Arthroskopische Operationsverfahren der Schulter nach Rotatorenmanschettenruptur mit Rotatorenmanschettennaht, subakromialer Dekompression bei unfallbedingtem Engpasssyndrom, Schultereckgelenkresektionen bei unfallbedingter Arthrose, Labrumrefixationen nach Schulterverrenkungen sowie schulterstabilisierende Eingriffe bei unfallbedingten wiederkehrenden Schulterverrenkungen. Arthroskopische Operationsverfahren des Kniegelenkes mit Meniskusrefixation, Meniskusnaht, Meniskusresektionen, vorderer und hinterer Kreuzbandplastik, Knorpelersatzplastiken, Verfahren zur Anregung der Knorpelneubildung, knorpelglättende Maßnahmen bei unfallbedingter Arthrose und Bandrekonstruktionen bei wiederholten Kniescheibenverrenkungen. Arthroskopische Untersuchung und Behandlung des oberen Sprunggelenkes bei unfallbedingter Arthrose oder Knorpelverletzungen sowie des Ellenbogengelenkes.

Auch besteht die Möglichkeit der gesamten endoprothetischen Versorgung der großen Gelenke einschließlich des Oberflächenersatzes unter Verwendung minimalinvasiver Techniken und des Einsatzes navigierter Verfahren. Als rekonstruktive operative Therapien werden bei Fehlstellungen der Extremitäten, des Beckens und der Wirbelsäule nach Verletzungen entsprechende Umstellungsoperationen angeboten.

Operative und konservative Therapie unfallbedingter Knocheninfektionen. In Zusammenarbeit mit den Diabetologen der Klinik kann zudem eine fußchirurgische Sprechstunde zur Behandlung diabetischer Fußerkrankungen angeboten werden.


Forschung und Lehre

Wissenschaftliche Schwerpunkte liegen neben der Entwicklung von Knochenersatzstoffen und von navigierten Operationsverfahren auch in der Grundlagenforschung im eigenen Labor zur wissenschaftlichen Untersuchung und Entwicklung von Therapieverfahren bei unfallbedingtem Schock und Entzündungsreaktionen. Außerdem besteht eine Mitarbeit im Netzwerk der Stammzellforschung.

Es werden sowohl für Studenten der Humanmedizin als auch für ärztliche Kollegen auf nationaler und internationaler Ebene regelmäßige Veranstaltungen zur Aus- und Fortbildung angeboten.

Zur Koordination der Forschungstätigkeit gehört Herr Professor Dr. Martin Scholz als wissenschaftlicher Leiter zum Team der Klinik für Unfall- und Handchirurgie.


Vita Universitätsprofessor Dr. med. Joachim Windolf

  Studium der Medizin an der Goethe-Universität Frankfurt
1986: Approbation
1986: Promotion zum Doktor der Medizin
1986-1995: Assistenzarzt der Unfallchirurgischen Klinik der Goethe-Universität Frankfurt
1990: Aufnahme in das handchirurgische Operationsteam
1993: Facharzt für Chirurgie
1995-1999: Oberarzt der Unfallchirurgischen Klinik der Goethe-Universität Frankfurt
1995: Teilgebiet Unfallchirurgie
1996: Habilitation
1997: Zusatzbezeichnung Handchirurgie
1999: Berufung zum C2-Hochschuldozenten für Unfallchirurgie
1999-2001: Geschäftsführender Oberarzt der Unfallchirurgischen Klinik der Goethe-Universität Frankfurt
2001: Berufung zum C3-Professor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2005: Berufung zum Universitätsprofessor und Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie in Düsseldorf

Behandlungsschwerpunkte
Polytrauma
Handchirurgie
Gelenkchirurgie
Wirbelsäulenchirurgie
Beckenchirurgie
Fußchirurgie
Gesamte konservative und operative Frakturbehandlung

Forschungsschwerpunkte
Alterstraumatologie
Entwicklung von Knochenersatzstoffen
Osteogenese
Operative Navigationstechniken
Minimalinvasive Operationstechniken
Management von Schock- und Entzündungsreaktionen