Forschung
Im Mittelpunkt allen Forschens steht der HIV-positive Patient. Ziel unseres Forschungsinteresses ist eine möglichst optimale prophylaktische Beeinflussung neurologischer Systemmanifestationen der HIV-Infektion. Ergebnisse und technische Verbesserungen kommen dementsprechend unmittelbar unseren Patienten zugute.
Keine allgemeingültige therapeutische Formel greift bei einem sich so differenziert präsentierenden Erreger wie dem HI-Virus. Abhängig ist dies zunächst von der Viruseigenart, von den äußeren Umständen, in denen der Mensch lebt und natürlich zu einem wesentlichen Teil vom betroffenen Individuum selbst.
Hierbei stellt sich die Frage nach einer individualisierten Therapie (Welche Therapie ist für den einzelnen Patienten die richtige?), die sich von einer therapeutischen Rationale ableiten lässt (Wie, womit und wann soll therapiert werden?).
Folgende wissenschaftlichen Fragestellungen ergeben sich, denen wir in zahlreichen Forschungsvorhaben nachgegangen sind und nachgehen:
- grundlagenorientierte Forschung auf zellulärer Ebene
- Messungen des intracellulären Ca++-Einstroms in Astrocyten und Neurone bei HIV-Infizierten
- Die Rolle des dopaminergen Systems bei der HIV-1 assoziierten Encephalopathie
- Prolactinspiegelbestimmungen bei HIV-Infizierten
- Oxidativer Stress und Zelluntergang
- Zytokinmusteranalyse im Nervenwasser
- komplexe Pathophysiologie HIV-bedingter Veränderungen
- Liquorspiegel antiretroviraler Medikamente und ihre klinisch-funktionelle Bedeutung
- Kernspinspektroskopische Befunde bei Gehirnmanifestationen der HIV-Infektion und ihre therapeutische Beeinflussbarkeit
- SPECT-Befunde bei HIV-Patienten mit depressiven Erkrankungen
- Cerebrovaskuläres Risikoprofil bei HIV-Infizierten
- Schmerztherapie bei HIV-Infizierten mit polyneuropathischen Schmerzen
- Prophylaxe bei HIV-Patienten mit neurotoxischer HAART
- "A Randomised, Rater-Blinded Study to Explore the Effect of Mefloquine in the Subjects with Progressive Multifocal Leukoencephalopathy (PML)"-
- Investigatior initiated Trials
- Gilead (Prospektive Untersuchung zur ZNS-Effektivität von Tenofovir und Emtrizitabine)
- Pfizer (Prospective Study on CNS-effectivity of the CCR5-antagonist Maraviroc)
Weitere Forshcungsergebnisse sind im Publikationsverzeichnis des Kompetenznetzwerks HIV/AIDS zu finden.


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