Forschung
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Der Schwerpunkt der molekulargenetischen Forschung liegt bei der Erforschung von Genen, die an der Entstehung menschlicher Tumoren beteiligt sind. Die Forscher des Institutes beschäftigen sich etwa mit der Mutation des Gens WT1, die beim Wilms-Tumor und beim Denys-Drash-Syndrom vorliegt.
Das WT1 Gen ist auch an der Entstehung einer Form des nephrotischen Syndroms ursächlich beteiligt, deren Entstehung die Forscher im Rahmen eines Drittmittelprojektes aufklären.
Weiterhin wird an der Identifizierung von Tumorsuppressor-Genen des Prostata-Karzinoms gearbeitet. Solche Gene regulieren beispielsweise die Zellteilung, und ein Verlust ihrer Funktion führt zum unkontrollierten Tumorwachstum. Die Kenntnis der beteiligten Gene könnte die Entwicklung neuer Ansätze für eine Therapie ermöglichen. Dieses Projekt führt das Institut in Kooperation mit der Urologischen Klinik und dem Pathologischen Institut der Heinrich-Heine-Universität durch.
Das Institut plant die Untersuchung des myelodysplastischen Syndroms, einer leukämischen Krankheit. Dieses Projekt wird zusammen mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie bearbeitet.
Ein weiteres molekulargenetisches Projekt, das die Wissenschaftler in Kooperation mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie angehen, befasst sich mit den molekularen Veränderungen beim multiplen Myelom.
Weitere Untersuchungen zur Belastung und Beanspruchung bei der Entsorgung von Rüstungsaltlasten in den Munitionszerlegebetrieben des Staatlichen Kampfmittelräumdienstes nimmt das Institut in NRW vor.


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