Bau der Medizinischen Fachbibliothek O.A.S.E

- Bau der Medizinischen Fachbibliothek O.A.S.E

- Bau der Medizinischen Fachbibliothek O.A.S.E
Das Konzept für einen Neubau auf dem Universitätscampus der Universität Düsseldorf entstand aus der Überlegung, die erforderliche neue Fachbibliothek Medizin zu einem Ort der Kommunikation unter der Studenten zu machen. Der Standort am Campus Universitätsklinik ergibt sich aus der engen räumlichen Verbindung von Klinik, Forschung und Lehre. Der Begriff OASE bedeutet sowohl Begegnung und Öffentlichkeit als auch Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten.
Die gewählten Lese- und Ausleihebereiche der Fachbibliothek wurden um Arbeits- und Lernräume, Räume der Studenschaft und - die open plan social area - ergänzt. Hier finden Veranstaltungen statt und es wird ein informeller Aufenthaltsbereich mit einer Cafeteria angeboten. Die unterschiedlichen Funktionen sind in einem 8-geschossigen Gebäude übereinander angeordnet. Ausgehend von einem durchgehenden Treppen- und Aufzugskern werden die verschiedenen Bereiche störungsfrei erschlossen und akustisch, wie brandschutztechnisch getrennt. Das Gebäude soll einen hohen Aufmerksamkeits- und Identifikationswert erhalten. Die Höhe von ca. 35,0 m trägt dazu ebenso bei die individuelle Fassadengestaltung, wie die freie Grundrissgestaltung, die dem Gebäude einen besonderen Charme und Widererkennungswert verleiht. Das Freiraumkonzept ist durch ein steinernes Eingangsplateau mit Sitzstufen gekennzeichnet ergänzt durch einen lauschigen Dachgarten - einem "grünem Zimmer" - mit Blick über das Universitätsgelände.
Der Betreiber und der Bauherr der Fachbibliothek Medizin ist ebenfalls das Universitätsklinikum.
Im Rahmen des Konjunkturprogramms II wurde der Ersatzbau der Medizinischen Fachbibliothek mit ca. 3.400 qm Nutzfläche beantragt. Nach Fertigstellung der Planung und Einreichung beim MIWFT sowie beim Bauministerium wurde der Zuwendungsantrag im September 2009 mit ca. 13.0 Mio. € inkl. MwSt. positiv beschieden. Die Köster GmbH wurde nach Durchführung eines europaweiten Teilnahmewettbewerbs mit dem Bau beauftragt. Der Baubeginn war Ende November 2009. Die Fertigstellung ist für Ende März 2011 vorgesehen.


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