Arbeitsgruppen, Schwerpunkte, Projekte
Inhaltsverzeichnis
Arbeitsgruppe Hereditäre Kolonkarzinomsyndrome
Arbeitsgruppe Mikrodisseminierung von Tumorzellen und molekulare Onkologie
Weichteilsarkome
Endokrine Chirurgie
Thoraxchirurgie
Hepatobiliäre Chirurgie
Chronisch entzündliche Darmerkrankung
Intensivmedizin
Pankreaschirurgie
Transplantation und Xeno - Transplantation
Minimal - invasive Chirurgie
Arbeitsgruppe Hereditäre Kolonkarzinomsyndrome
Man geht heute davon aus, dass etwa 15 Prozent aller Fälle von Darmkrebs auf Erbfaktoren zurückzuführen sind. Dabei lassen sich verschiedene Formen des vererbbaren Dickdarmkrebses unterscheiden:
HNPCC
Die häufigste Variante ist HNPCC (engl. hereditary non-polyposis colorectal carcinoma) - synonym auch Lynch-Syndrom genannt. Während Dickdarmkrebs eine bösartige Erkrankung des alten Menschen ist (ca. ab 65 Jahre), tritt in betroffenen Familien Dickdarmkrebs deutlich früher auf. Personen erkranken mit etwa 40 Jahren, wobei auch 25 oder 30 Jahre keine Seltenheit sind. Der Dickdarm steht im Vordergrund, ist aber nicht ausschließlich betroffen ist. Auch die Gebärmutter, der Dünndarm oder die ableitenden Harnwege können betroffen sein.
FAP
Die FAP (familiäre adenomatöse Polyposis) kommt in etwa einem Zehntel der Häufigkeit des HNPCC vor. Typischerweise sind im Dickdarm der Betroffenen hunderte gutartiger Vorstufen, so genannte Polypen, zu finden, aus denen sich in späteren Jahren ein Tumor entwickeln kann. Bei der klassischen Form einer familiären Polyposis treten Krankheitssymptome bereits im Alter zwischen 17 und 25 Jahren auf.
Peutz-Jeghers-Syndrom
Noch seltener ist das Peutz-Jeghers-Syndrom. Es zeichnet sich durch Pigmentflecken um den Mund, auf den Lippen und in der Wangenschleimhaut aus. Sie können bereits bei der Geburt vorhanden sein oder in den ersten Lebensjahren entstehen. Polypen können bei Patienten aller Altersstufen zu Blutungen, Darmverschluss und Absterben des betroffenen Darmgewebes führen. Das Krebsrisiko bei Peutz-Jeghers-Patienten ist ebenfalls erhöht, wobei Tumoren des Magen-Darm-Trakts, der Bauchspeicheldrüse, der Lunge und der weiblichen Brust am häufigsten sind.
Ein tieferes Verständnis der genetischen Grundlagen und die Verbesserung von Diagnose und Therapie dieser Erbkrankheiten sind die Schwerpunkte unserer Forschungsarbeit.
Mikrodisseminierung von Tumorzellen und molekulare Onkologie
Weichteilsarkome
Die Arbeitsgruppe „Weichteilsarkome“ betreut klinisch und wissenschaftlich Patienten mit Weichteilsarkomen (s. hierzu auch detaillierte Information in der Rubrik „Krankheiten und Therapien “ auf der homepage der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie). Die streng interdisziplinäre Therapie, in der Spezialisten der Chirurgie, medizinischen Onkologie, Strahlentherapie, Pathologen und Radiologen zusammen arbeiten, ermöglicht eine optimale Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Weichteilsarkomen aller Körperregionen. Die begleitende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der klinischen Forschung, der Überprüfung der Therapieergebnisse, Studien der Lebensqualität sowie der Grundlagenforschung. Bei letzterer sollen insbesondere neue Marker der Typisierung von Weichteilsarkomen identifiziert werden, um ggf. neue Therapieoptionen zu entwickeln.
Endokrine Chirurgie
Thoraxchirurgie
Hepatobiliäre Chirurgie
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Intensivmedizin
Pankreaschirurgie
Transplantation und Xeno - Transplantation
Minimal - invasive Chirurgie
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