Physiotherapie

Physiotherapie in der Chirurgie


Einleitung
Team
Die physiotherapeutischen Ziele der präoperativen Phase
Die Ziele der postoperativen Phase
Therapiemethoden
Gruppentherapie
Geräte/ spez. Einrichtungen
Physiotherapie in der Chirurgie
Die Physiotherapie ist zuständig für die Vorbereitung und Nachbehandlung von Patienten, die sich chirurgischen Eingriffen unterziehen mussten und müssen. Die frühe Mobilisation ist unerläßlich, um ein gutes Ergebnis der chirurgischen Therapie zu erzielen.
Um einen bestmöglichen Erfolg zu erzielen, ist eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Pflegepersonal unerlässlich.
Die Physiotherapie-Abteilung befindet sich im Untergeschoss der chirurgischen Klinik.
Team

Unser Team besteht aus 10 Mitarbeitern:


Christiane Keller ( Teamleitung)
Sabrina Baues
Monika Geyer
Dirk Gollata
Reina Heinemann-Deutschbein
Christian Hilgert
Marc Hornscheidt
Theo Kamp
Andrea Rodd
Mike Wuff

In Elternzeit / Sonderurlaub:
Jutta Tautges
Sandra Perpeet
Friederike Hackmüller


Dazu kommen 6-8 Schüler der Schule für Physiotherapie am Universitätsklinikum, die täglich 3 Std. bei uns ihren chirurgischen Einsatz absolvieren, und die neben der Praktikumsanleitung zweier Lehrkräfte auch von uns betreut werden.
Die physiotherapeutischen Ziele der prä-operativen Phase
Die physiotherapeutischen Ziele in der prä-operativen Phase sind:
- Verbesserung der Lungenfunktion
- Mobilisation von Sekreten aus den Bronchien
- Verbesserung der Belüftung der Lungen
- Erklären der postoperativen Behandlung und Ziele
- Vermitteln von ökonomischen Bewegungsabläufen
- Schnelles Wiedererreichen der Selbständigkeit
- Vorbereiten auf den Alltag
Die Ziele der post-operativen Phase
- Pneumonieprophylaxe
- Kontrakturprophylaxe e
- Thromboseprophylaxe
- Verbesserung/Wiederherstellen der Lungenfunktion durch intensive Atemtherapie
- Frühmobilisation zum schnellstmöglichen Wiedererlangen der Selbständigkeit
Therapiemethoden
Zum Erreichen dieser Ziele beginnen wir unsere Therapie bereits auf der Intensivstation. Wir begleiten den Patienten von dort über die Wachstationen bis auf die Normalstation. Dort betreut der/die jeweils für die Station zuständige Therapeut/in in Absprache mit Ärzten und Pflegepersonal den Patienten weiterhin, bis dieser seine Selbständigkeit erreicht hat.
Dazu bieten wir an:
a) Diverse Therapiemethoden
b) Gruppentherapien
c) Geräte/ spez. Einrichtungen
Atemtherapie, auch mit Hilfe von Atemgeräten wie Flutter, Blasflasche, Luftballons
Reflektorische Atemtherapie
Manuelle Lymphdrainage als Ödem- und Entstauungstherapie
‚Heisse Rolle’ als abschwellende und entspannende Massnahme
Bobath-Therapie zur Behandlung neurologischer Erkrankungen
E-Technik, v.a. zur Behandlung von Zwerchfellparesen
PNF (Proprioceptive Neuromuskuläre Facilitation) zur Schulung der Proprioception
Manuelle Therapie zur Wiedererlangung der Gelenkbeweglichkeit und Lösen von Blockaden
Beckenbodentraining zur Behandlung von Inkontinenz
Trainingstherapie
Massagen
Gruppentherapien
·eine prä-operative Atemtherapie-Gruppe:
zum optimalen Trainieren der Lungenfunktion, inbesondere bei Gefässpatienten; zunehmend auch für Patienten vor abdominellen und thorakalen Operationen
·eine post-operative Gruppe, v.a. für Herzpatienten zur
Verbesserung der allgemeinen aeroben Ausdauer
Anregung des Kreislaufs
Vorbereitung auf die Belastungen des Alltags
Geräte/ spezielle Einrichtungen
Bewegungsbad
Tilttable („Stehtisch“), der häufig notwendig ist zur Frühmobilisation bettlägeriger Patienten
Behandlungsräume mit Sprossenwänden, Gehbarren, höhenverstellbaren Behandlungsbänken, Heissluftgerät
Diverse Hilfsmittel zur Gangschule, z.B. Unterarmgehstützen, Gehwagen, Rollatoren, Gehböcke
Bettfahrrad und Arthroflow zur Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit und Kräftigung
Die Abteilung für Krankengymnastik freut sich Sie in Ihrer Rehabilitation nach chirurgischen Eingriffen zu unterstützen und steht jederzeit zu Ihrer Verfügung!