Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie

Behandlungsschwerpunkte

  • Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere Basedow'sche Krankheit
  • Diabetes mellitus
  • Störungen des Knochenstoffwechsels (Osteoporose)
  • Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen
  • Therapie von Tumoren Hormon-produzierender Organe

Durch unsere Klinik werden die Schwerpunkte Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie vertreten. Die Endokrinologie beschäftigt sich mit Erkrankungen Hormon-produzierender Organe. Hierzu zählen insbesondere die Schilddrüse und Nebenschilddrüsen, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die Nebennieren und die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Der Stoffwechsel des Knochens wird ebenfalls durch Hormone reguliert, weshalb unser Fachgebiet auch die Osteoporose und andere Knochenerkrankungen behandelt. Die häufigste endokrinologische Erkrankung ist der Diabetes mellitus. Der Diabetes mellitus Typ 1 ist gekennzeichnet durch eine Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen des Pankreas, wohingegen beim Typ 2-Diabetes mellitus eine verminderte Wirkung des Hormons Insulin im Vordergrund steht. Die Rheumatologie beschäftigt sich mit allen Erkrankungen des sog. „rheumatischen Formenkreises“. Unsere spezielle Ausrichtung sind entzündliche rheumatische Erkrankungen, insbesondere solche mit Beteiligung verschiedener Organe.

Patientenversorgung

Die Versorgung der Patienten mit endokrinologischen Krankheitsbildern erfolgt in unseren Fachambulanzen. Klinische Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen, Nebennierenerkrankungen, Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse der arteriellen Hypertonie, von Kalziumstoffwechselstörungen, der Osteoporose, und des Diabetes mellitus. Für eine weiterführende Diagnostik und spezielle Therapieverfahren können Patienten auch stationär behandelt werden (Station ME4).

Forschung

Forschungsschwerpunkte der Klinik sind der Diabetes mellitus, Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (Morbus Basedow, Autoimmunthyreoiditis) sowie durch Hormone bedingter Bluthochdruck (Cushing-Syndrom, Hyperaldosteronismus, Phäochromozytom) sowie der Diabetes insipidus. Eine sehr erfolgreiche Arbeitsgruppe erforscht neue Optionen für die Behandlung von Tumoren endokriner Organe mittels Immuntherapie. Auf dem Gebiet der Rheumatologie werden insbesondere klinische Studien zu neuen Therapieoptionen bei chronisch-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen durchgeführt.

Vita Universitätsprofessor Dr. med. Werner A. Scherbaum

Vita
Jetzige Position: Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Lehrstuhlinhaber für das Fach Innere Medizin mit Schwerpunkt Endokrinologie und Stoffwechsel
1997-2007: Ärztlicher Direktor des Deutschen Diabetes-Zentrums, Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung mit Leitung der  Deutschen Diabetes-Klinik (Düsseldorf)
2004-2006: Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Düsseldorf
1996-1997: Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
1993-1996: Direktor der Medizinischen Klinik III (Endokrinologie, Nephrologie, Gerontologie, Internistische Radiologie) des Universitätsklinikums Leipzig Lehrstuhlinhaber für Innere Medizin mit Schwerpunkt  Endokrinologie und Stoffwechsel. Initiator und Sprecher des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (IZKF)
1990: Verleihung des Titels Außerplanmäßiger Professor
1987: Frerichs-Preis der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
1986-1993: Leitung der Sektion Rheumatologie am Universitätsklinikum Ulm
1984-1993: Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universität Ulm
1986: Habilitation und Venia Legendi für das Fach Innere Medizin (Universität Ulm
1986: Anerkennung für den Schwerpunkt Rheumatologie
1982-1984: Assistenzarzt am Universitätsklinikum Tübingen
1982: Anerkennung für den Schwerpunkt Endokrinologie
1980-1982: Forschungsstipendium der DFG am Department of Immunology, Middlesex Hospital London, UK
1980: Anerkennung als Internist (Universitätsklinikum Tübingen)
1974-1980: Medizinalassistent, dann Wissenschaftlicher Assistent an der Medizinischen Poliklinik und an der Medizinischen Klinik der Universität Tübingen
1975: Promotion an der Abteilung Virologie der Universität Tübingen
1968-1974: Medizinstudium an den Universitäten Tübingen und Hamburg