Mentoring-Programm ‚A² - Arzt hoch 2‘ ist in die vierte Runde gestartet

Düsseldorf - 29.01.16

VON: SUSANNE BLÖDGEN

29.01.2016 – Das Mentoring-Programm „Arzt2“ (oder kurz: A2) der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf läuft seit dem vergangenen Dezember in seinem vierten Zyklus. Bei A2 fungieren erfahrene Mediziner als Mentoren für 40 neue Studentinnen und Studenten der Humanmedizin und Zahnmedizin (Fachsemester 1-9). Der feierliche Auftakt zum diesjährigen Programm fand am Mittwoch, den 20. Januar 2016, auf Schloss Mickeln, dem Gästehaus der HHU statt.


Die Mentees der vierten A²-Runde mit der Projektleitung Univ.-Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, Studiendekanin, und Univ.-Prof. Dr. Matthias Schneider, stellv. Studiendekan Klinik (Foto: Studiendekanat der Medizinischen Fakultät, HHU)

Die angehenden Mediziner (Mentees) werden von ihren Mentorinnen und Mentoren auf ihrem Weg durch das Studium bis hin zum Berufsanfang begleitet und unterstützt. Kerngedanke der Initiative ist, dass die Mentees von den Erfahrungen und Erlebnissen ihrer Betreuer aus dem Klinikalltag lernen und profitieren können.

Ein Schwerpunkt dabei ist, dass zum späteren Leben als Arzt nicht nur im Studium erlerntes theoretisches Wissen, sondern zum Beispiel auch Kommunikation mit den Patienten oder Angehörigen gehört. Hier kann die Mentorin oder der Mentor helfen, die nötige Balance zwischen Theorie und Praxis zu finden. Auf jeden Mentor kommt in der Regel eine Kleingruppe Studierender von vier bis fünf Personen. Insgesamt haben bereits 140 Studierende an dem Programm teilgenommen, etwa 25 Mentoren sind im Einsatz.

Für jeden Mentee ist es eine ganz persönliche Entwicklung vom Studenten zum Arzt. Der feierliche Auftakt des diesjährigen Mentoring-Programms am 20. Januar 2016 auf Schloss Micheln stand daher unter dem Motto „Arzt werden - Mensch bleiben“. Auf einer Lesung stellte passend dazu Leonhard Klemke, Medizinstudent im neunten Fachsemester und Mentee des ersten A² Jahrgangs, eine Geschichte über die Kommunikation zwischen einem jungen Arzt und einer schwerstkranken Patientin vor. Beispielhaft sollte den neuen Mentees das Spannungsfeld zwischen ärztlich-medizinischer Zuwendung und ärztlich-menschlich-seelischem Beistand veranschaulicht werden. Prof. Dr. Heiner Fangerau, Lehrstuhlinhaber am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin,nahm das vorangegangene Thema auf und schlug eine Brücke zu seinem Vortrag über die Technisierung und Mobilisierung der Medizin und den damit einhergehenden Wandel der Arzt-Patienten-Beziehung.


 
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  • Zuletzt aktualisiert am 18.09.2015
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