Prof. Sergeeva zur W2-Professorin ernannt

Düsseldorf - 15.12.15

VON: RUDOLF MICHAEL WILLHARDT

Am 14. Dezember erhielt Prof. Dr. Olga Sergeeva ihre Ernennungsurkunde für eine W2-Professur „Molekulare Neurophysiologe“.


Ernennung am 14. Dezember im Rektorat (v. l.): Prof. Dr. Alfons Hugger, stellvertretender Studiendekan der Medizinischen Fakultät. Prof. Dr. Olga Sergeeva und Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck (Foto: Uli Oberländer)

Prof. Sergeeva wurde 1968 in Moskau geboren. 1986 bis1991 studierte sie Biologie an der dortigen Lomonosov Universität. Ab 1991 war sie Assistentin im Hirnforschungsinstitut der Russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften in Moskau. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit über die Rolle der Hemmung bei synaptischer Plastizität und Lernen forschte sie auch am Institut für Neurobiologie in Magdeburg und ab 1993 am Institut für Neuro- und Sinnesphysiologie der HHU. Hier war sie an einem HFSP-Projekt (Human Frontiers Science Program: Netzwerkmechanismen der Gedächtnisbildung) beteiligt.

Nach der Promotion 1995 an der Lomonosov Universität Moskau folgten ein Wiedereinstiegsstipendium NRW und ein Lise-Meitner-Habilitationsstipendium, der Ulrich Hadding Preis und die Habilitation für Neurophysiologie 2004.

Als Arbeitsgruppenleiterin „Molekulare Neurophysiologie“ erforschte Prof. Sergeevae Bewusstsein und Schlaf, die hypothalamische Regulation des Endokriniums sowie die hepatische Enzephalopathie. Im Jahr 2007 erhielt sie ein Heisenberg-Stipendium und 2011 eine Heisenberg-Professur. Prof. Sergeeva hat 70 Artikel in renommierten Zeitschriften und 6 Buchartikel veröffentlicht sowie ihre Arbeit in Vorträgen national und international (u.a. Harvard und Stanford) präsentiert. Ihre Hobbies sind die: Malerei und das Klavierspiel. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter.


 
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  • Zuletzt aktualisiert am 18.09.2015
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