Advance Care Planning (ACP) / Behandlung im Voraus planen (BVP)

Der Forschungsschwerpunkt Advance Care Planning (ACP) / Behandlung im Voraus planen (BVP) wurde durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Gesundheit sowie der Stiftung Würde im Leben (Frankfurt a.M.) im Juni 2016  initiiert. Ziel des Schwerpunkts sind wissenschaftliche Beiträge zur Entwicklung, Förderung und Implementierung von ACP in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern auf diesem Gebiet.

Hintergrund

beizeiten begleiten®

 

Kontakt

Leiter des Forschungsschwerpunkts:

Herr Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen in der Schmitten, MPH
jids@med.uni-duesseldorf.de

Projektkoordination und wissenschaftliche Mitarbeit:

Frau Dipl.-Psych. Angela Fuchs
Frau Kornelia Götze
Frau Jaqueline Hildebrandt
Frau Britta Wetzel

 

Themen und Aufgabengebiete:

  • Mikroebene von ACP

    • Was kennzeichnet den spezifischen ACP-Prozess?

    • ACP als Sonderform von Shared Decision Making

    • Was sind die wirksamen Bestandteile des ACP-Gesprächsprozesses hinsichtlich Aussagekraft und Validität der Vorausplanung?

  • Meso- und Makroebene von ACP

    • Wissenschaftliche Unterstützung der Task Force ACP / BVP zur Umsetzung des § 132g SGB V (HPG)

    • Wissenschaftliche Unterstützung der im Februar 2017 gegründeten Deutschsprachigen interdisziplinären Vereinigung Behandlung im Voraus planen (DiV-BVP)

    • Wissenschaftliche Beiträge zur Entwicklung von Curricula und Lehrmaterialien, namentlich eLearning, für BVP-Gesprächsbegleiter und ‑Trainer

    • Begleitung und Förderung (über-) regionaler Initiativen zur Implementierung von ACP

    • Gesundheitspolitische Positionierung und Beratung hinsichtlich ACP

 

Aktuelle Studien:

Entwicklung eines eLearning-Moduls für einen ACP-Wahlpflichtkurs im Düsseldorfer Modellstudiengang Medizin (2017)

 

Publikationen (Auswahl):

Originalarbeiten


Klingler C, in der Schmitten J, Marckmannn G (2016): Does facilitated Advance Care Planning reduce the costs of care near the end of life? Systematic review and ethical considerations. Palliative Medicine 2016, Vol. 30: 423–433

in der Schmitten J, Lex K, Mellert C, Rothärmel S, Wegscheider K, Marckmann G (2014): Implementing an advance care planning program in German nursing homes. Results of an inter-regionally controlled intervention trial. Dtsch Arztebl Int 111: 50-57

Sommer S, Marckmann G, Pentzek M, Wegscheider K, Abholz H-H, in der Schmitten J (2012): Patientenverfügungen in stationären Einrichtungen der Seniorenpflege. Vorkommen, Validität, Aussagekraft und Beachtung durch das Pflegepersonal. Dtsch Aerztebl 109(37): 577-83

in der Schmitten J, Rothärmel S, Mellert C, Rixen S, Hammes BJ, Briggs L, Wegscheider K, Marckmann G (2011) A complex regional intervention to implement advance care planning in one town’s nursing homes: Protocol of a controlled inter-regional study. BMC Health Serv Res 11:14–23

Buchbeiträge


in der Schmitten J, Rixen S, Marckmann G (2015). Wahrung der Patienten-Selbstbestimmung in der Notfallmedizin durch vorausschauende Behandlungsplanung (Advance Care Planning). In: Salomon F (Hrsg.). Praxisbuch Ethik in der Notfallmedizin. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. p. 85-99

Coors M, Jox RJ, in der Schmitten J (2015): Advance Care Planning: eine Einführung. In: Coors M, Jox RJ, in der Schmitten J: Advance Care Planning. Von der Patientenverfügung zur gesundheitlichen Vorausplanung. Kohlhammer Verlag, Stuttgart, S. 11-22

Jox RJ, in der Schmitten J, Marckmann G (2015): Ethische Grenzen und Defizite der Patientenverfügung. In: ebd., S. 23-38
in der Schmitten J, Marckmann G (2015): Was ist Advance Care Planning? Internationale Bestandsaufnahme und Plädoyer für eine transparente, zielorientierte Definition. In: ebd., S. 75-94

in der Schmitten J, Jox R, Rixen R, Marckmann G (2015): Vorausplanung für nicht-einwilligungsfähige Personen – „Vertreterverfügungen“. In: ebd., S. 119-140

in der Schmitten J, Marckmann G (2015): Das Pilotmodell beizeiten begleiten. In: ebd., S.234-257

in der Schmitten J, Jox R, Marckmann G (2015): Vorausplanung in der Notfall- und Intensivmedizin. In: ebd., S. 288-301

in der Schmitten J, Coors M, Jox RJ (2015): Advance Care Planning: Perspektiven für Wissenschaft, klinische Praxis und Gesundheitspolitik. In: ebd., S. 354-360

in der Schmitten J, Marckmann G (2013): Advance Care Planning – ein neues Konzept. In: Bundesärztekammer: Report Versorgungsforschung Band 7, Deutscher Ärzteverlag Köln

Marckmann G, Sanktjohanser AM, in der Schmitten J (2012): Sterben im Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie. In: Bormann F-J, Borasio GD (Hrsg.): Sterben. Dimensionen eines anthropologischen Grundphänomens. W. de Gruyter Verlag Berlin, S. 351-367

in der Schmitten J, Marckmann G (2011): Gesundheitliche Vorausplanung (Advance Care Planning): Was können wir aus internationalen Erfahrungen für die Umsetzung von Patientenverfügungen lernen? In: Borasio GD, Heßler H-J, Jox RJ, Meier C (Hrsg) Patientenverfügung – Das neue Gesetz in der Praxis. Münchner Reihe Palliative Care, Bd. 7, Kohlhammer Verlag Stuttgart, S. 96-114

in der Schmitten J, Rothärmel S, Rixen S, Marckmann G (2011): beizeiten begleiten® – Gesundheitliche Vorausplanung (Advance Care Planning) in den Senioreneinrichtungen einer Modellregion: zukunftsträchtige Alternative zur traditionellen Patientenverfügung? In: Höfling W (Hrsg), Nomos, Baden-Baden, S 81–121

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 16.05.2017
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