Forschung

Unsere klinischen Forschungsaktivitäten befassen sich

  1. mit innovativen Blutspende-Verfahren (Multikomponentenapherese) und mit der Risikominimierung in der Behandlung mit Blutprodukten,
  2. mit der Früherkennung von Gerinnungsstörungen als Ursache tiefer Venenthrombosen und arterieller Durchblutungsstörungen, die einen Schlaganfall und Herzinfarkt auslösen können.

Durch die von uns entwickelten molekulargenetischen Verfahren sind wir inzwischen in der Lage, Patienten mit Thrombosegefährdung zu erkennen und dem individuell bestehenden Thromboserisiko durch entsprechende Maßnahmen wirksam vorzubeugen. Dies betrifft auch das Problem "Pille und Thrombose" sowie die Thrombosegefährdung während der Schwangerschaft. Experimentell untersuchen wir die molekularen Mechanismen, die a) zur Blutungsneigung und b) zur Thromboseentstehung führen. Aus den Ergebnissen dieser Studien lassen sich neue, gezielte Strategien einschließlich gentherapeutischer Ansätze ableiten.

Der Sonderforschungsbreich 612 Molekulare Analyse kardiovaskulärer Funktionen und Funktionsstörungen - wurde zum dritten Mal bewilligt und verlängert bis 2012. Das IHTM nimmt daran mit dem Projekt B2 "Modulation der Plättchenthrombogenität" durch genetisch determinierte Varianten thrombozytärer Integrine" teil.