Institut für Medizinische Soziologie
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Aufgabengebiet des Instituts für Medizinische Soziologie in Düsseldorf ist die Forschung und Lehre im Bereich der gesellschaftlichen Einflüsse auf Entstehung, Verlauf und Behandlung von Krankheiten.
Lebensstile, Stress, Arbeitsbedingungen, soziale Unterstützung, Armut: diese Faktoren sind Beispiele für gesellschaftlich geprägte Risiken und Chancen für die Gesundheit von Menschen. Eine genauere Kenntnis dieser sogenannten ‚sozialen Determinanten der Gesundheit‘ trägt dazu bei Risikogruppen frühzeitig zu identifizieren, durch Prävention zu schützen und angemessen medizinisch zu behandeln.
Die Arbeit des Instituts ist interdisziplinär, um die komplexen Vorgänge die von sozialen, politischen, kulturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen hin zur individuellen Gesundheit führen, erforschen zu können.
Das Institut ist Teil des neu geschaffenen „Centre for Health and Society“ am Universitätsklinikum Düsseldorf.
Die Medizinische Soziologie wirkt bei der Ausbildung für Ärzte entsprechend der Studienordnung als Pflicht-, Wahlpflicht- und Querschnittsfach mit. Darüber hinaus gestaltet sie den seit 1991 an der Medizinischen Fakultät eingerichteten Weiterbildungsstudiengang Public Health mit und beteiligt sich an der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe.
Stichworte zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten
Arbeit und Gesundheit, Arbeitsstress
Epidemiologie, Sozialepidemiologie
Prävention und Public Health



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