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Prof. Dr. Michael Roden in Wissenschaftsrat berufen

Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Leiter der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, ist von Bundespräsident Joachim Gauck zum Mitglied des Wissenschaftsrats ernannt worden. Der aus Wien stammende Mediziner, Diabetologe, Endokrinologe und Spezialist auf dem Gebiet des Energiestoffwechsels wird Bund und Länder in den nächsten drei Jahren in Fragen zu Wissenschaft und Forschung beraten.

Die Schwerpunkte seiner Forschungsarbeiten liegen in der Untersuchung des menschlichen Energiestoffwechsels. Dabei bilden Diabetes, Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und hormonelle Bluthochdruckerkrankungen Schwerpunkte seiner Arbeit. „Die Aufnahme in dieses wichtige wissenspolitische Beratungsgremium in Deutschland ist eine besondere Auszeichnung“, erklärte Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des DDZ, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Michael Roden studierte Humanmedizin an der Universität Wien. Nach der Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin habilitierte er sich über die: "Modulation der hepatischen Insulinsensitivität". Vor seinem Wechsel nach Düsseldorf war Roden Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses, eines Lehrkrankenhauses der Medizinischen Universität Wien, und Direktor des Karl-Landsteiner-Institutes für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten. Roden erhielt zahlreiche wissenschaftliche Preise, u. a. den Oskar-Minkowski Preis der European Association for the Study of Diabetes, den wichtigsten europäischen Preis für Diabetesforschung.

Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Daneben gehört es zu seinen Aufgaben, zur Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland im nationalen und europäischen Wissenschaftssystem beizutragen. Von den ernannten Wissenschaftlern wird erwartet, dass sie wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wissenschaftsrat.de.  

Ausgezeichnet: Bestmögliche Versorgung für Menschen mit Diabetes

Die Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert worden. Die Klinik  mit ihrem Direktor, Univ.-Prof. Dr. Michael Roden, erhält als Qualitätsmerkmal den Zusatz „Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG“.

Düsseldorf, 20. August 2015 – Diabetes ist eine der bekanntesten Volkskrankheiten. Über sechs Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlungen in spezialisierten Zentren, Kliniken und Praxen. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Einrichtungen, die entsprechende Qualitätsstandards erfüllen. „Die Zertifizierung der DDG zeigt uns, dass unsere Behandlungen in allen Bereichen – Therapie, Beratung und Schulung – den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen“, freut sich Univ.-Professor Dr. Michael Roden, Direktor Klinik für Endokrinologie und Diabetologie.  „Für unser Team ist das Zertifikat eine Anerkennung für die tägliche Arbeit.“

In den Leitlinien von Fachgesellschaften wie der DDG sind wissenschaftlich fundiert die aktuellen Empfehlungen für die Behandlung von Diabetes in Kliniken und Praxen festgehalten. Aus diesen Leitlinien hat die DDG die Richtlinien für die Zertifizierung der spezialisierten Behandlungseinrichtungen für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 abgeleitet. Erhält eine Einrichtung eines der Zertifikate der DDG, können Patienten sicher sein, dass sie in dieser Klinik oder Praxis leitliniengerecht behandelt werden. Die Zertifizierung ist damit ein Qualitätssiegel und dient der Orientierung auf der Suche nach geeigneten Ärzten.

Professor Dr. Michael Roden ist optimistisch und betont: „Mit moderner Schulung und richtiger Stoffwechseleinstellung kann jeder Patient mit Diabetes gut und ohne große Einschränkungen leben. Dabei helfen wir.“

Um von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert zu werden, muss eine Einrichtung bestimmte Anforderungen erfüllen. So sollen unter anderem pro Quartal 200 Menschen mit Diabetes Typ 2 und/oder 50 Menschen mit Diabetes Typ 1 nach den DDG-Vorgaben ambulant behandelt werden. Seit 2005 vergibt die DDG diese Zertifizierung für Diabetesbehandlungs-Einrichtungen an Kliniken und Praxen.

Klinik für Endokrinologie und Diabetologie stellt sich vor

Im Rahmen eines Diabetologisch-Endokrinologischen-Symposiums stellt sich am Mittwoch, den 5. Juni, die von Prof. Dr. Michael Roden geleitete Klinik für Endokrinologie und Diabetologie des Düsseldorfer Universitätsklinikums vor. In Kurzvorträgen werden ausgewählte aktuelle Themen vorgestellt, das Leistungsspektrum der Klinik, das alle hormon- sowie stoffwechselbedingten Krankheiten umfasst, sowie Kooperationen und mit weiteren Krankenhäusern und Praxen. Das Symposium richtet sich an Ärzte, die in Kliniken und Allgemein- oder Schwerpunktpraxen tätig sind sowie an Studierende. Kooperationspartner der Veranstaltung ist das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ). Für den künstlerischen Ausklang der Veranstaltung sorgt ein musikalisches Kulturprogramm.

„Wir wollen nicht als Uniklinik im Elfenbeinturm seltene endokrinologische und diabetologische Krankheitsbilder behandeln“, sagt Prof. Dr. Michael Roden. „Wir möchten uns als Experten präsentieren, die den Praxen und Schwerpunktpraxen Hilfestellung leisten bei der Betreuung ihrer komplex kranken Patienten. Wir möchten anregen, unsere Dienstleistung zur Klärung von Fragen und Teilaspekten einer Patientenbehandlung rege in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel unsere Spezialsprechstunden für sekundäre Diabetesformen, die Spätkomplikationssprechstunde für Diabetes, die Schwangerenbetreuung und die Endokrinologische Ambulanz. Außerdem werden im Bereich „Spezielle Endokrinologie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Schott in zwei fächerübergreifenden „Endokrinen Boards“ Patienten mit endokrinen Tumorerkrankungen, autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen und Hypophysenadenomen, d.h. gutartige Tumoren der Hirnanhangdrüse, vorgestellt.

Rheumatische Erkrankungen werden nun in der Poliklinik für Rheumatologie (Leitung: Prof. Dr. Matthias Schneider) des Universitätsklinikums Düsseldorf behandelt. Sie waren bis zum Ruhestand von Prof. Dr. Werner Scherbaum Teilgebiet in der ehemaligen Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie, die Scherbaum geleitet hatte.

Alle Funktionsbereiche der neuen Klinik sollen auf einem offenen Ärzte-Symposium am 05.06.2016 ab 16°°Uhr vorgestellt werden. Das Symposium findet statt im neuen Kommunikationszentrum der Studierenden des UKD, der O.A.S.E., das auf der Grenze zwischen Universitäts-Campus und Klinikum als neues Wahrzeichen der Heinrich-Heine-Universität die Skyline prägt.

In Kurzvorträgen können Interessierte die Funktionsträger der einzelnen Schwerpunkte der Klinik kennen lernen; sie erfahren Möglichkeiten der Kooperation und die Struktur sowie Schnittstellen der neuen Klinik. Großer Raum wird den Fragen und Wünschen der niedergelassenen Ärzteschaft an die Uniklinik eingeräumt, dazu ist sogar ein eigener Workshop vorgesehen, der von Privatdozent Dr. med. Holger Willenberg geleitet wird.

Darüber hinaus werden im Rahmen des Symposiums weitere Workshops angeboten, etwa zur Schilddrüsensonographie und zum Diabetischen Fuß.

Zielgruppe sind alle ärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen in Kliniken, Allgemein- und Schwerpunktpraxen, die an interdisziplinärer Zusammenarbeit interessiert sind.

Für das leibliche Wohl der Symposiums-Teilnehmer wird durchgehend gesorgt, um 19°° Uhr sind zum warmen Buffet auch Praxis- und Familienangehörige herzlich eingeladen. Ab 19°° Uhr folgt im „Forum des Austausches“ der O.A.S.E. ein musikalischer Kulturabend mit traditioneller indisch-pakistanischer Musik und internationalen Klängen. Ashraf Sharif Khan, renommierter Sitar-Virtuose http://www.asksitar.com, stammt aus einer traditionsreichen pakistanischen Musikerfamilie und musiziert mit Shahbaz Hussein, Tabla www.shahbazhussein.co.uk. Freie Plätze werden an der Abendkasse an Studierende der Universität vergeben, für diese ist der Eintritt frei.

 

Veranstaltung: „Diabetologisch-Endokrinologisches-Symposium“
Zeit: Mittwoch, 05. Juni, Symposium 16:00-19:00 Uhr, Musikalischer Kulturabend 19:00-20:00 Uhr

Ort: „Forum des Austausches“ O.A.S.E. (Geb. 16.61), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf

Kontakt: Prof. Dr. Michael Roden, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Tel.: 0211 / 81-17810

 

Weitere Informationen

 

Programm der Veranstaltung


Kulturabend

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 11.03.2016
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