Strukturelle Herzerkrankung

TAVI

Bis zu 30% der Patienten mit hochgradiger Aortenklappenstenose können auf Grund eines zu hohen Operationsrisikos nicht konventionell operiert werden. Für diese Patienten stehen seit 2005 der transapikale und der transfemorale Aortenklappenersatz als Alternativverfahren zum konventionellen operativen Aortenklappenersatz zur Verfügung. Auch in unserer Klinik werden beide Verfahren regelmäßig durchgeführt und gehören durch mehrjährige Erfahrung zu den etabliertesten Eingriffen im Bereich strukturelle Herzerkrankungen.
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Valvuloplastie

Die Sprengung der verengten Aortenklappe mittels Ballonkatheter (Valvupalstie) zählt zu den etablierten modernen Therapien im Herzkatheterlabor.
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Mitralclipping

Interventionelle Verfahren zur Reduktion der Mitralinsuffizienz gewinnen immer mehr an Bedeutung. Seit kurzer Zeit ist ein neues schonendes Verfahren zur Behandlung der Undichtigkeit der Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) in Europa zur Anwendung zugelassen und wird seit 2010 in der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie eingesetzt.
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Mitralklappenvalvuloplastie

Sprengung der Mitralklappe ( Mitralklappenvalvuplastie) - Die Aufdehnung der verengte Mitralklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer erfolgt nach vorheriger lokalen Betäubung über die Leistengefäße - rechter Vorhof und durch die Vorhofscheidewand in den linken Vorhof.

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PFO/ASD

Bei Vorliegen eines Atrioseptalen Defekts (ASD) oder persistierendem Foramen ovale (PFO) besteht das Risiko thromboembolischer Ereignisse, z.B. eines Schlaganfalls. In diesem Fall kann der Defekt in der Vorhofscheidewand interventionell verschlossen werden.

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VSD

Der intervnetionelle VSD-Verschluss stellt eine Alternative zum operativen VSD-Verschluss dar. Bei einer dieser interventionellen Technik wird ein Schirmchen mit Hilfe eines Katheters ins Herz transportiert. Dieses Schirmchen wird über dem VSD geöffnet und fixiert, wodurch das Loch verschlossen wird.
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TASH

Bei symptomatischen Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie stellt die perkutane Septumablation (TASH) eine Therapiemöglichkeit dar. Hierbei wird Äthanol in einen das hypertrophierte Myokard versorgenden Septalast injiziert, was akut eine kontraktile Dysfunktion in diesem Bereich bewirkt und im chronischen Verlauf zu einer Ausdünnung führt.
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Melody

Die Implantation der Transkatheter-Pulmonalklappe ist die neueste Therapieoption für nicht mehr funktionstüchtige, verengte und/oder undichte Conduits, einer künstlichen Verbindung zwischen rechter Herzkammer und Lungenarterie. Conduits werden im Rahmen von Herzoperationen bei komplexen angeborenen Herzfehlern eingesetzt. Dieses neue interventionelle Vorgehen soll die Lebensdauer der Conduits, und damit den Patienten ihr operationsfreies Intervall verlängern. Die Indikation zur Implantation der Transkatheter-Pulmonalklappe wird nach spezifischen Ein- und Ausschlusskriterien gestellt. Am Herzzentrum Düsseldorf erfolgt dies über die EMAH (Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern)-Ambulanz. Ein operatives Vorgehen wird bei kombinierten Eingriffen (z.B. zusätzliche Trikuspidalklappen-Anuloplastie) bevorzugt.
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letzte Aktualisierung: 11.03.2013
 
 
 
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  • Zuletzt aktualisiert am 17.09.2015
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