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Klinische Studien

Um die Ergebnisse der Krebsbehandlung zu verbessern, werden ständig neue Medikamente und Therapieverfahren entwickelt. Bevor diese zugelassen werden, werden sie innerhalb klinischer Studien getestet. Im Universitätstumorzentrum können auf Wunsch Patienten auch im Rahmen von klinischen Studien behandelt werden.

Aktuelle klinische Studien am UTZ finden Sie links im Menü und über Ihren Ansprechpartner zum betroffenen Organ. 

In unserer neuen Studienplattform PROSAfinden Sie aktuelle klinische Studien der Region und können das passende Studienzentrum in der Nähe auswählen. PROSA steht für Plattform für Regionale Onkologische Studien-Aktivitäten.


Phase-I-Studien testen nach ausführlichen Vorversuchen an Zellkulturen und Tieren eine neue Behandlung, z. B. ein neues Medikament, am Menschen. Dabei wird vor allem auf die Verträglichkeit geachtet. Patienten mit fortgeschrittenem Tumorleiden, die schon alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben, haben in Phase-I-Studien die Chance, Zugang zu Medikamenten zu bekommen, die auf andere Weise noch nicht erhältlich sind.


Phase-II-Studien überprüfen neben der Verträglichkeit vor allem die Wirksamkeit neuer Medikamente. In solche Studien werden im allgemeinen weniger als 100 Patienten aufgenommen, die bezüglich der Antitumorwirkung sehr genau untersucht werden. Dazu gehören neben bildgebenden Verfahren auch biochemische und molekularbiologische Tests an Tumormaterial und Blutproben.


In Phase-III-Studien wird die neue Behandlung mit der bisherigen Standardtherapie verglichen. Um eine Beeinflussung der Ergebnisse durch Ärzte oder Patienten zu vermeiden, werden die Patienten durch Zufallsentscheidung (Randomisierung) in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält die Standardtherapie und die andere Gruppe das neue Medikament. Falls es bislang keine wirksame Standardtherapie gab, erhält die erste Gruppe möglicherweise keine Behandlung. Dies ist vertretbar, solange der Vorteil einer neuen Behandlung, die auch unbekannte Nebenwirkungen haben kann, noch nicht gesichert ist.


Es wird sehr darauf geachtet, dass den Patienten, die an einer klinischen Studie teilnehmen, hierdurch kein Nachteil entsteht. Deshalb unterliegen alle Studienprotokolle der strengen Prüfung durch Ethikkommissionen und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, sind daher keineswegs "Versuchskaninchen" - im Gegenteil, sie werden besonders gründlich untersucht und aufmerksam betreut.


Für viele Patienten stellen Studien eine große Chance dar, weil in ihnen neue Therapiekonzepte geprüft werden. Außerdem hilft Ihre Studienteilnahme, die bestehenden Behandlungsmethoden zu verbessern. Erkenntnisse, die Ihnen heute helfen, gesund zu werden, wurden vor einigen Jahren ebenfalls unter Mithilfe anderer Patienten in klinischen Studien gewonnen.


Hinweise für Studienleiter und Studienkoordinatoren

Das Webformular, um Ihre Studien zu registrieren, finden Sie hier:

Studien-Registrierung aus dem Intranet der HHU

Studien-Registrierung aus dem Intranet des UKD

 

 

Ihr Ansprechpartner

für offene Fragen:

Dipl.-Biol.Claudia von Rennenberg

Tel.: 0211/81 04150
(Montag-Donnerstag)

Fax: 0211/81 19640

E-Mail: Claudia.Rennenberg@med.uni-duesseldorf.de



 
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  • Zuletzt aktualisiert am 29.09.2016
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