PT-Schüler beim Düsseldorf-Marathon 2004 - Vorberichte der Presse

Physioteam beim Marathon 2004

Auch dieses Jahr sind wieder viele Schüler der Schule für Physiotherapie des Universitätsklinikums dem Aufruf der Praxis Zilger gefolgt, um diese bei ihrer ehrenamtlichen Hilfe beim 2. Düsseldorfer Rhein-Marathon tatkräftig zu unterstützen.
Der Arbeitsbereich war, wie im Vorjahr, das Physio-Massage-Notfallzelt für die Läufer, die sich nach ihrem 42 Kilometer Marsch wegen Erschöpfung und Wadenkrämpfen nicht mehr auf ihren eigenen Beinen halten konnten.
Für die Schüler des Unterkurses war es der erste praktische Einsatz überhaupt. Deshalb war es für die Einen etwas aufregender als für die anderen die schon im vergangenem Jahr Erfahrungen bei diesem groß aufgezogenen Spektakel gesammelt hatten.
Aber der Tag fing zunächst ganz entspannt an. Erst die Lagebesprechung. Dann wurden die Helfer-Pakete verteilt, bestehend aus einem kleinen Lunch-Paket, einem tollen roten Marathon-Helfer T-Shirt und einer Regenjacke.
Dann war noch genügend Zeit um sich in Ruhe erst einmal den Start der Läufer anzuschauen. Bald darauf trafen auch schon die ersten Rollifahrer bei der Ziellinie ein, von denen aber keiner unseren Service in Anspruch nahm. Dafür wurden die Sportler auf ihren letzten Metern mit einem kräftigen Applaus unsererseits empfangen.

An der Ziellinie werden die ersten Sportler erwartet, aber für
ein Gruppenfoto ist noch genug Zeit.

 

Kurz darauf rollten auch die ersten Inlineskater ins Ziel. Das hieß für uns, dass wir uns so langsam mal bei unseren bereitstehenden Massageliegen einfinden sollten um unsere ersten „Opfer“ zu empfangen. Die ließen auch nicht lange auf sich warten. Der Erste der sich bei uns einfand hatte noch die freie Therapeuten Wahl, aber das sollte sich schnell ändern. Denn nach und nach füllte sich das Zelt. Und als dann auch die ersten Läufer eintrafen waren alle Bänke im Minutentakt belegt.

Der erste "Patient" betritt das Massage-Notfallzelt.
Umringt von arbeitwütigen Therapeuten hat er die 
freie Auswahl.

Zu Beginn der Arbeit gab es noch genug Zeit, um auf individuelle Wünsche 
einzugehen. Wie zum Beispiel eine ausgiebige Rückenmassage. Einige Zeit
danach mussten wir uns auf die wichtigsten Maßnahmen beschränken, um 
der Nachfrage überhaupt nachzukommen.

Unter den Läufern gab es natürlich auch für uns ein paar bekannte Gesichter, wie zum Beispiel Svenja Schlonies, die die ganzen 42 Kilometer durchgestanden hat und Anne Nigge, die den Halbmarathon mitgelaufen ist, beides Mitschülerinnen aus dem Mittelkurs.
Viele Läufer mit schmerzverzerrten Gesichtern stolperten im Laufe des Tages bei uns herein, um uns dann nach einigen Minuten mit einem etwas gelösteren Schritt wieder zu verlassen.

Im Akkord wird immer ein Läufer von zwei angehenden Therapeuten bearbeitet.
5-10 Minuten und schon liegt der nächste Läufer auf der Behandlungsbank.

Die nächsten warten schon auf einen freien Behandlungsplatz im Zelt.

Auch ein paar der Spitzenläufer nahmen unseren Service in Anspruch. Hier liegt
gerade der Drittplatzierte auf der Behandlungsbank.

Für einige Schüler war es der erste praktische Einsatz.

An die verzweifelten Schreie zwischendurch aufgrund von Wadenkrämpfen hatte man sich schnell gewöhnt und überhaupt gab es nur drei bis vier Läufer deren Körper nach dem langem Lauf so stark rebellierte das man sich als Physiotherapie-Schüler nicht mehr getraut hatte selbst Hand anzulegen. Für diese Fälle hatten wir ja mehrere erfahrene Therapeuten zur Seite stehen, wie zum Beispiel Herr Zilger selbst, der uns mit Rat und Tat und einer kurzen Massage-Fortbildung zur Seite stand.

Herr Zilger gibt uns einige wervolle Tipps für die Behandlungen.
Auch er war froh über die Vielzahl der fleißigen Helfer die
gekommen waren.

Am Ende des Tages waren alle sichtlich erschöpft. Die Hemden durch das warme Zelt durchgeschwitzt und die Hände durch das Massageöl ganz aufgeweicht.
Trotz der harten Arbeit hat es allen einen riesigen Spaß gemacht und für die meisten war es sicherlich auch eine wertvolle Erfahrung.

Trotz der anstrengenden Arbeit hatte jeder eine Menge Spaß dabei.

Wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder bereit zu stehen um die vielen Läufern bei ihrem Sport tatkräftig zu unterstützen. 
Text: Martin Rohde
Bilder: Ulrike Scherber
Bearbeitung: Andreas May

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