Centre for Health and Society

In den aktuellen besonderen Herausforderungen für Gesundheit und Gesellschaft engagieren sich Mitarbeiter*innen des Centre for Health and Society (chs) am UKD u.a. im Betriebsärztlichen Dienst und in verschiedenen Gremien.

In nationalen und internationalen Kooperationen wie dem Kompetenznetz Public Health – COVID-19 bringt sich das chs in viele Fragestellungen und Debatten ein:

·         Welche gesundheitlichen Folgen werden die Corona-Epidemie, aber auch die Maßnahmen zu ihrer Eingrenzung für die Bevölkerung haben?

·         Welchen Einfluss wird soziale Ungleichheit haben?

·         Wie wird gesundheitliche Ungleichheit durch die Epidemie und ihre Maßnahmen verschärft?

·         Wie werden sich familiale Strukturen und Beziehungen verändern?

·         Wie werden vulnerable Gruppen wie Ältere und chronisch Kranke, Menschen in prekären Lebenslagen oder Menschen in der stationären Altenpflege versorgt?

·         Wie können autonome Entscheidungen am Lebensende gewährleistet werden?

·         Wie wirken sich psychosoziale Belastungen und wirtschaftliche Folgen in der Krise auf die Gesundheit aus?

·         Wie werden sich die Strukturen der gesundheitlichen Versorgung in der Wirtschaftskrise und darüber hinaus verändern?

·         Welche Folgen sind für die Umwelt- und Klimapolitik zu erwarten?

·         Wie können Gesundheits-, Wirtschafts- und Umweltpolitik ausbalanciert werden?

·         Wie wirken sich der Wechsel von Beschleunigung und Verlangsamung des Lebens auf unsere Gemeinschaft aus?

·         Welche ethischen Fragen müssen neu gestellt werden?


Das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin stellt u.a.
Materialien und Informationen zur Seuchengeschichte und Medizinethik zur Verfügung.

Neuerscheinung: Pest und Corona. Pandemien in Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Heiner Fangerau und Alfons Labisch.

Aktuelles aus Forschung und Lehre rund um COVID-19 am Institut für Medizinische Soziologie finden Sie hier.

Das Centre for Health and Society (chs) ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), dem Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der HHU.

Zum chs gehören:

das Institut für Allgemeinmedizin (Prof. Wilm), 

das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (Prof. Angerer) mit

der AG Umweltepidemiologie (Prof. Hoffmann),

das Institut für Biometrie und Epidemiologie - DDZ (Prof. Kuß),

das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Prof. Fangerau),

das Institut für Medizinische Soziologie (Prof. Dragano) sowie

das Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie (Prof. Icks).

                                                                                                                                                                           Ziel

Ziel des chs ist es, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eines gesunden Lebens und einer modernen gesundheitlichen Versorgung zu erforschen und zu verbessern. Hierzu arbeiten Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete interdisziplinär zusammen. Der Anschluss an die internationale Spitzenforschung und die Integration in nationale und europäische Verbundprojekte in Forschung und Lehre haben hohe Priorität.


Am 11. Dezember 2018 hat die Europäische Kommission der HHU im Rahmen der EU-Initiative „Human Resources Strategy for Researchers (HRS4R)“ das Gütesiegel „HR Excellence in Research Award“ verliehen.

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