Stand: 20. Mai 2020, 13:00 Uhr

Neue Regelungen für Besucher und Begleitpersonen ab dem 25. Mai

Nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sind Besuche in Krankenhäusern wieder möglich. Allerdings sind die Krankenhäuser verpflichtet, strenge Regeln für Besucherinnen und Besucher umzusetzen. Dies dient dem Schutz aller, ermöglicht aber auch, dass unsere Patientinnen und Patienten wieder in eingeschränkter Form Besuch empfangen können.

Das Universitätsklinikum Düsseldorf wird aufgrund seiner dezentralen Bauweise vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Krankenhaus-Einsatzleitung hat ein Konzept erarbeitet, bei dem möglichst wenig zusätzlicher Organisationsaufwand auf den Stationen entstehen soll – auch wenn das aufgrund der Auflagen nicht ganz zu verhindern ist.

Hier in kompakter Form die Regelungen, mit denen das UKD die gesetzlichen Vorgaben ab dem 25. Mai umsetzen wird:

1. Zugangsbeschränkungen: Der Zugang zu unseren Gebäuden ist für Besucherinnen und Besucher nur noch über die entsprechend ausgeschilderten Haupteingänge möglich. Hier müssen sich alle Besucher und Begleitpersonen von Ambulanzpatienten an den dort eingerichteten Kontrollpunkten melden, die von einer Sicherheitskraft besetzt sind.

Beschäftigte können mit ihrer Schlüsselkarte auch die Nebeneingänge nutzen. Eine entsprechende Freischaltung ist organisiert. Patientinnen und Patienten, können sich am Kontrollpunkt mit ihrem Patientenarmband ausweisen.

In allen Bereichen der Krankenversorgung muss auch von Besuchern und Begleitpersonen eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden.

2. Besuchszeiten: Ab sofort können Patienten täglich ausschließlich innerhalb der folgenden Besuchszeiten besucht werden: 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr. In dieser Zeit ist auf den Stationen aufgrund der Überlappungszeit das meiste Personal vor Ort.

3. Anzahl der Besucher: Jeder Patient darf täglich maximal von einem Besucher besucht werden. Am UKD gilt daher die einfache Regel: 1 x 1. Pro Patient ist bei notwendiger Begleitung auch nur maximal eine Begleitperson erlaubt – bspw. bei einem Ambulanztermin.

4. Abklärung: Sind Krankheitssymptome vorhanden? Jede Besucherin und jeder Besucher aber auch jede Begleitperson muss vor dem Betreten der Gebäude am Kontrollpunkt einige Gesundheitsfragen in einer Besucherkarte beantworten.

Diese Besucherkarte ist auch im Internet abrufbar, kann also bereits vor dem Besuch zu Hause ausgedruckt und ausgefüllt werden. Der Link: www.uniklinik-duesseldorf.de/besucherregelung

Bitte weisen Sie Besucherinnen und Besucher bei entsprechenden Anfragen auf diese Möglichkeit hin. Auch Patientinnen und Patienten können diesen Link bereits im Vorfeld an mögliche Besucher weitergeben.

Sollten am Kontrollpunkt Krankheitssymptome bestätigt werden, ist ein Besuch oder eine weitere Begleitung einer Patientin/eines Patienten nicht möglich. Die betreffende Person muss das Gelände des UKD verlassen.

Die Besucherkarten müssen bei den Kontrollpunkten vorgezeigt/ausgefüllt und dann auf den Stationen/in den Ambulanzen abgegeben werden. Sie müssen dort zu Dokumentationszwecken vorübergehend archiviert werden. Eine Datenschutzaufklärung ist auf der Rückseite der Besucherkarten abgedruckt und wird zusätzlich an den Kontrollpunkten ausgehängt.

5. Besuchsregister: Jede Besucherin und jeder Besucher muss laut den gesetzlichen Vorgaben in einem Besuchsregister namentlich vermerkt werden, damit bei Bedarf Infektionsketten nachvollzogen werden können. Diese Besuchsregister können aus rein organisatorischen Gründen nur auf den Stationen in den Pflegestützpunkten geführt werden.

Besucherinnen/Besucher müssen sich mit der ausgefüllten Besucherkarte bei den Pflegekräften auf der Station melden, BEVOR sie das Patientenzimmer betreten. Die Pflegekräfte tragen dann den Namen des Besuchers zugeordnet zum besuchten Patienten in das Besuchsregister ein (aus Medico ausgedrucktes Formular „Bettenbestand“ gemäß Verfahrensanweisung).

Begleitpersonen geben die ausgefüllte Besucherkarte am Stützpunkt der Ambulanz ab, damit sie dort ebenfalls gesammelt und vorübergehend archiviert werden.

Ausnahmeregelungen:

Das Stations-/Ambulanzpersonal kann in Einzelfällen in besonderen Situationen Ausnahmen von dieser Besuchsregelung genehmigen. Bitte gehen Sie mit dieser Möglichkeit jedoch umsichtig um. Eine Ausnahmesituation auf Station könnten zum Beispiel Besuche bei einer Patientin oder einem Patienten sein, die/der im Sterben liegt, oder eine Begleitung der Geburt im Kreißsaal.

Für Covid-19 Patienten gilt weiterhin das Besuchsverbot, wobei jedoch Ausnahmen z.B. für sehr schwer kranke Patienten eingeräumt werden können. Die Ausnahmeregelung obliegt dem Stationsoberarzt des Bereiches.

Im Intranet ist die SOP „Besucherregelung“ hinterlegt. Der Pfad zum Dateiordner lautet:

\\vmed.ukd\med\Katastrophenschutz\öffentlich\KAEP\00 - SOP CORONA

Stand: 11. Mai, 16:00 Uhr

Besuchsregelung laut der Corona-Schutzverordnung

Am Universitätsklinikum Düsseldorf gilt aktuell noch ein grundsätzliches Besuchsverbot, das bereits am 16. März aufgrund eines Erlasses des NRW-Gesundheitsministeriums eingeführt wurde und über die Campus-Rundmail kommuniziert wurde.

Am 9. Mai hat das Ministerium eine neue Verordnung veröffentlicht, nach der Besuche in den Krankenhäusern spätestens ab dem 20. Mai wieder möglich sein können, wenn entsprechende Hygienekonzepte und eine Nachverfolgbarkeit der Kontaktpersonen gewährleistet sind. Im UKD wird daher seit heute an einem solchen Konzept gearbeitet und die KEL wird über die Rundmail informieren, wie die Regelungen in unserem Klinikum umgesetzt werden.

Bis dahin gilt jedoch weiterhin, dass Besuche bei Patientinnen und Patienten am UKD untersagt sind. Ausnahmen von dieser Regelung (z.B. Kinder, Sterbebegleitung, Geburten) können die Stationsteams eigenständig treffen. Die KEL bittet die Stationsteams darum, diese Ausnahmeregelungen auch zu nutzen, wo ein Besuch nach Auffassung des Teams sinnvoll und umsetzbar ist.

Stand: 16. März, 12:00 Uhr

Besuchsregelung

Wie in der Mitarbeiter-Rundmail vom Freitag bereits aufgeführt, hat der Vorstand beschlossen, dass Besuche bei unseren Patienten ab sofort nicht mehr erlaubt sind. Ausnahmen müssen mit den Stationsteams besprochen werden (z.B. Kinder, Sterbebegleitung, Geburten).

Auf den Plattformen Intranet/Internet/Filecloud ist ein Plakat hinterlegt, dass selbst ausgedruckt und augehängt werden kann. Zusätzlich sind auch vorgefertigte Plakate zurzeit im Druck. Das neue Plakat sollte das alte Plakat zur 1x1-Regelung ersetzen.

MediathekInformation und Wissen
LageplanSo finden Sie uns