Stand: 8. Juni, 15:00 Uhr

Neue Zeiten bei der Hotline des Betriebsärztlichen Dienstes

Die Corona-Hotline des Betriebsärztlichen Dienstes ist ab heute von montags bis freitags von 8.00-16.00 Uhr unter der Nummer -19083 verfügbar. Hier können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter melden, die befürchten sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Sollte die Nummer -19083 besetzt sein, ist auch ein Anruf unter der Nummer -19082 möglich.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, die Corona-Hotline von zu Hause aus anzurufen und nicht ins Klinikum zu kommen, wenn sie den Verdacht auf eine Infektion haben. Telefonisch werden dann der Formalitäten für einen Abstrich und weitere Details im Rahmen des Hotline-Anrufs geklärt.

Gleiches gilt für PJler sowie Schülerinnen und Schüler. Für alle dient der BÄD des UKD als erster Ansprechpartner.

Stand: 11. Mai, 16:00 Uhr

Freiwillige Personalsurveillance SARS-CoV-2: Bisher keine Infektionen nachgewiesen

In den letzten Wochen wurde eine freiwillige Personalsurveillance für die Mitarbeiter*innen am UKD, die direkt in Bereichen mit COVID-19 Erkrankten eingesetzt sind oder die in den Notfallaufnahmen des UKD tätig sind, aufgebaut. Auf der Infektionsstation MX01 und den Intensivstationen CIA1 und CIA2 werden seit dem 21. April im Rahmen dieser Personalsurveillance regelmäßig Coronavirus-Abstriche genommen – und zwar bei allen Beschäftigten, die freiwillig teilnehmen möchten. Mittlerweile sind auch die Zentrale Notaufnahme und die drei Notfallambulanzen der Frauenklinik in die Surveillance aufgenommen worden. In dieser Woche starten die Abstriche in der Kindernotaufnahme. 259 Abstriche sind seither im Rahmen des Projektes im Labor untersucht worden, in keinem einzigen Fall wurde bislang eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bei der anlassbezogenen Untersuchung von Personal mit Symptomen, die mit COVID-19 vereinbar sind, wurden bisher 3 Verdachtsfälle von Übertragungen gefunden.

Die Krankenhaus-Einsatzleitung (KEL) und der Vorstand zeigen sich sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. Ein großes Lob geht dabei an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ganz offenbar mit großer Umsicht agieren – sowohl mit Blick auf die Schutzmaßnahmen im UKD als auch auf das Verhalten im privaten Bereich.

Stand: 29. April, 16:00 Uhr

Erweiterte SARS-CoV-2-Testung von Beschäftigten in der Patientenversorgung

Bisher ist im UKD keine Übertragung einer SARS-CoV-2 Infektion von Patienten auf Krankenhauspersonal gesichert nachgewiesen worden. Die Berichte aus Kliniken in vielen anderen stark betroffenen Ländern erlauben allerdings die Folgerung, dass Übertragungen von SARS-CoV-2 von Erkrankten und Überträgern auf Krankenhauspersonal vorkommen.

Seit Beginn des globalen SARS-CoV-2 Ausbruchs wurden bei medizinischem Personal des UKD über 1000 Untersuchungen (Entnahme von Nase-/Rachenabstrichen zur RT-PCR-Diagnostik) durchgeführt, wobei entweder eine mit COVID-19 vereinbare Symptomatik bestanden hat oder Kontakt der Kategorie I gemäß RKI-Empfehlung zu Personen mit gesicherter SARS-CoV-2-Infektion  bestand. Bisher gibt es allerdings bei dem getesteten Personal keinen Nachweis einer Übertragung von SARS-CoV-2 innerhalb des UKDs.

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene startet nun in Zusammenarbeit mit dem Institut für Virologie ein Projekt, in dessen Rahmen das Personal in verschiedenen Bereichen des UKD regelmäßig auf eine Coronavirus-Infektion getestet wird (Personalsurveillance).

Den Initiatoren geht es dabei vor allem um vier Gesichtspunkte:

·         Monitoring, wie wirkungsvoll die Umsetzung der Schutzmaßnahmen im UKD (PSA / technisch-organisatorische Maßnahmen) ist

·         Frühzeitige Erkennung von Infizierten beim Personal zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen und von Übertragungen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

·         Infektionsepidemiologische Erfassung der Inzidenz von SARS-CoV-2 Infektionen bei Krankenhauspersonal in der Versorgung von nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infizierten während der Pandemie

·         Ein Aufgreifen der Hinweise von Beschäftigten, dass eine regelmäßige Testung für ein größeres Sicherheitsgefühl sorgen wird

Zunächst beginnt das Projekt als Pilot auf zwei mit der Behandlung von COVID-19-Patienten betrauten Stationen – mit wöchentlichen Abstrichen auf der Station MX01 (dienstags) und der Station CIA1/CIB1 (donnerstags). Im weiteren Verlauf soll die Personalsurveillance ausgeweitet werden. Dafür ist als nächster Bereich die ZNA vorgesehen.

Die Teilnahme ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der freiwilligen Personalsurveillance teilnehmen möchten, können ihre persönliche, pseudonymisierte Kennung beim KKS anfordern. Die entsprechenden Informationen und Einwilligungserklärungen sind von den koordinierenden Oberärzten in den jeweiligen Bereichen (Herr Prof. Kindgen-Milles für die CIA1/CIB1, Herr Dr. Jensen für die MX01) erhältlich. Die Abstriche werden pseudonymisiert gemeinsam mit einem Erhebungsbogen in das Institut für Virologie zur Untersuchung gebracht und innerhalb von 24 bis 48 Stunden bearbeitet. In verschlossenen Umschlägen kommen die Ergebnisse in Einzelbefunden zurück zu den an der Personalsurveillance Teilnehmenden auf die jeweilige Station.

Bei einem positiven Testergebnis (SARS-CoV-2 RNA im Abstrich nachgewiesen) erfolgt die Mitteilung des Testergebnisses durch das Institut für Virologie auch an den BÄD des UKD mit der pseudonymisierten Kennung. Der BÄD erhält die Identität der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters von der pseudonymisierenden Stelle (KKS) im UKD und veranlasst das weitere Vorgehen. Das Management der Kontaktpersonen erfolgt dann nach den aktuellen Regelungen des Hygieneplans des UKD.

Die Testergebnisse werden vom Institut für Virologie in geeigneter und pseudonymisierter Weise an
das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene für die
infektionsepidemiologische Auswertung übermittelt.

Stand: 31. März, 16:30 Uhr

Corona-Tests für Beschäftigte

Beschäftigte des UKD sollen wegen Ihrer Tätigkeit im Gesundheitswesen nach Empfehlung des RKI schon beim Auftreten von Symptomen einer Atemwegserkrankung hinsichtlich einer Infektion durch das SARS-CoV-2 Coronavirus getestet werden.

Bei akuter Atemwegserkrankung und mit Kontakt zu gesichert Infizierten muss eine Meldung als begründeter Verdachtsfall an das Gesundheitsamt erfolgen.

In beiden Fällen wird bei UKD-Beschäftigten der notwendige Test hier im Haus durchgeführt. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor.

Die Corona-Hotline des Betriebsärztlichen Dienstes ist montags bis freitags von 7.00-20.00 Uhr verfügbar. Hier können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter melden, die befürchten sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Die Rufnummern sind dem Intranet oder der Mitarbeitermail vom 31. März zu entnehmen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, die Corona-Hotline von zu Hause aus anzurufen und nicht ins Klinikum zu kommen. Telefonisch werden dann der Termin für einen Abstrich und weitere Details geklärt.

Gleiches gilt für PJler sowie Schülerinnen und Schüler. Für alle dient der BÄD des UKD als erster Ansprechpartner.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen der BÄD einen Abstrich in der Klinik für Dermatologie vorsieht, steht ein neues Informationsvideo zur Verfügung, das Orientierung bietet. Es ist im Intranet unter folgendem Link hinterlegt:

http://intranet.med.uni-duesseldorf.de/einrichtungen/krankenhaushygiene/hygieneplan/coronavirusinformationen-fuer-mitarbeiter/wichtige-regelungen-fuer-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter/corona-test-fuer-mitarbeiter/

Der Film zeigt den Ablauf eines Abstrichs sowie wichtige Verhaltensregeln und enthält eine Liste mit Dingen, die zum Abstrich mitzubringen sind.

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