Stand: 09. April, 16:00 Uhr

Fragestellungen zum UKD

Die teilweise erforderliche Umstellung bei den Händedesinfektionsmitteln führt bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Hautreizungen an den Händen. Was tun?

Die Dermatologie unterstützt den Betriebsärztlichen Dienst in dieser Frage. Gemeinsam wurden wirksame Hautpflege-Hinweise für die Beschäftigten entwickelt - zu entnehmen der Mitarbeitermail vom 30. März. Weitere Infos finden sich auch hier.

Wieso dauert das Warten auf ein Corona-Testergebnis manchmal mehr als 12 Stunden?

Die aktuell verfügbaren Testsysteme für SARS-CoV-2 benötigen ab der Ankunft in der Virologie mindestens vier Stunden bevor ein Testergebnis geliefert werden kann. Bei der Bearbeitung der Proben ist die Virologie aus technischen Gründen auf eine Messung in Serien angewiesen. Das bedeutet, dass Proben gesammelt werden müssen und dann erst eine Messung gestartet wird. Aktuell werden täglich 250 bis 300 Proben in vier serien bearbeitet. Aufgrund des Verfahrens können einzelne Proben nicht priorisiert behandeln werden.

Mit Unterstützung des UKD konnte mittlerweile sehr kurzfristig ein weiteres Gerät angeschafft werden, mit dem die Wartezeiten bis zum Vorliegen des Testergebnisses verkürzt werden sollen. Die aktuell erheblichen Engpässe bei der Beschaffung der Testreagenzien verzögern allerdings die Inbetriebnahme des neuen Systems.

Im Institut für Virologie wird seit Beginn des Coronavirus-Ausbruchs in Deutschland sieben Tage die Woche getestet. Die insgesamt vier Ärztinnen und Ärzte der Virologie sind seit vier Wochen ohne Unterbrechung mit Unterstützung der MTAs täglich im Einsatz, üblicherweise ebenfalls in einer Schichtlänge von 12 Stunden.

Kitas auf dem Campus: Darf nach der Erweiterung der Regelung für Notfallgruppen jeder Beschäftigte das Betreuungsangebot nutzen?

Die neue Regelung der Landesregierung sieht tatsächlich vor, dass eine Betreuung von Kindern auch dann möglich ist, wenn nur ein Elternteil in einer sogenannten Schlüsselposition - also zum Beispiel im UKD – arbeitet. Vorzuziehen ist natürlich eine privat organisierte Betreuung für die Kinder. Wenn diese aber nicht zu bewerkstelligen ist, stehen die Notgruppen in den Kitas zur Verfügung.

Prof. Dr. Jörg Timm, Direktor der Virologie, im Interview


Forschungsprojekt in Gangelt


Ist der Lockdown sinnvoll?


Infektionszahlen und Sterberate


Schutzmasken in der Öffentlichkeit


Thomas Klein, Dezernatsleiter Einkauf und Logistik, im Interview


Herausforderungen für den Einkauf


Verbrauch von Schutzmaterialien


Vorrat an Schutzmaterialien


Was macht die Krankenhaus-Einsatzleitung (KEL)?


Dr. Rainer Kram, Leiter der Stabsstelle Katastrophenschutz, im Kurzinterview.


Wie funktioniert die Coronavirus-Diagnostik?


Prof. Dr. Ortwin Adams, Leiter der Virologischen Diagnostik, im Kurzinterview


allgemeine Fragestellungen

Wie lange kann Corona im Körper maximal nachgewiesen werden?

Der Infektionsverlauf ist individuell sehr verschieden und gerade bei Patienten mit einem schweren Verlauf ist es nicht ungewöhnlich, dass die virale Nukleinsäure über einen langen Zeitraum nachgewiesen werden kann. In einigen Fällen kann das auch mal für mehr als 4 Wochen sein. In dem Testsystem zeigen bereits kleinste Mengen viraler RNA ein positives Ergebnis. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Personen dann auch noch weiter infektiös sind. Häufig lässt sich trotz des Nachweises der viralen Nukleinsäure in der späten Phase kein infektiöses Virus unter optimalen Bedingungen in Zellkultur isolieren. Bei gering ausgeprägter Symptomatik und intaktem Immunsystem, ist nach ca. 14 Tagen und Abklingen der Symptome davon auszugehen, dass keine Infektiosität mehr besteht.

Kann ein Corona-Betroffener 14 Tage nach der Infektion überhaupt noch ansteckend sein?

Grundsätzlich ist das denkbar, das sind aber dann mit Sicherheit keine typischen Verläufe. Positive Testergebnisse sind nicht gleichzusetzen mit Infektiosität. In besonderen Konstellationen – zum Beispiel bei starker Immunsuppression oder schweren Verläufen – ist aber davon auszugehen, dass die Phase einer möglichen Ansteckung auch mal länger als 14 Tage dauern kann. In diesen Fällen wird vom RKI nach Abklingen der Symptome ein zweimalig negatives Testergebnis für den Nachweis der viralen Nukleinsäure in Nasen-Rachen-Abstrich gefordert bevor Isolierungsmaßnahmen aufgehoben werden.

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