Stand: 27. März, 15:30 Uhr

Neuregelung der Patientenströme

Der anhaltende und zu erwartende Zustrom von Patientinnen und Patienten macht es notwendig, die Patientenströme vorübergehend neu zu regeln – auch um das Ansteckungsrisiko zwischen vermeintlichen COVID-19-Patienten und anderen Hilfebedürftigen so weit wie möglich zu verringern.

Zentrale Maßnahme hierfür ist ein neues Patientenleitsystem. Eine Leitkarte wird Patientinnen und Patienten künftig Orientierung geben. Farbmarkierungen auf dem Gelände helfen dabei, den richtigen Weg zu finden.

Über den künftigen Ablauf der Patientensichtung und der Weiterleitung der Patienten in diesem neuen System wird über die Klinikstrukturen gesondert informiert.

Coronavirus: Wer wird wo versorgt?

Bislang wurden unter Führung der KEL vielfältige Maßnahmen ergriffen, um Möglichkeiten zur Aufnahme von Patientinnen und Patienten mit Corona-Verdacht oder einer bestätigten Infektion zu schaffen. Hier ein Überblick, welche Stationen zur Verfügung stehen:

Intensivstation CIB1 (20 Betten): Hier werden schwer erkrankte, überwiegend beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten versorgt.

Infektionsstation MX01 (14 Betten): Diese Station ist als IMC-Station für nicht-intensivpflichtige Erkrankte überwiegend mit mittelschwerem Verlauf eingerichtet.

Station CS03 (25 Betten): Die zuvor allgemeinchirurgische Station wurde eigens für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit weniger schwerem verlauf umgerüstet.

Station ME02 (18 Betten): Auf dieser Station werden Erkrankte versorgt, bei denen der Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

  • Für den Fall, dass diese Kapazitäten nicht ausreichen, hat die KEL ein stufenweises Ausbaukonzept entwickelt, mit dessen Hilfe die Betreuung deutlich höherer Patientenzahlen gewährleistet ist.
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