Prof. Dr. Klaus Pfeffer

Forschungsinteresse

Die AG Pfeffer arbeitet an der Identifizierung und Charakterisierung antmikrobieller Effektorsysteme, die in der Kontrolle und Eliminierung von intrazellulären Pathogenen, wie Listeria monocytogenes, Mycobacteria und Toxoplasma gondii, beteiligt sind. Unser Schwerpunkt liegt hierbei vor allem auf den Mechanismen, die durch klassische proinflammatorische Zytokine wie IFNβ, IFNγ, TNF und LT-β getriggert werden. Uns ist es gelungen, eine große Familie von IFN-induzierten GTPasen zu identifizieren, die sogenannten mGBPs, die sowohl nach Infektionen in vivo als auch unter proinflammatorischen Bedingungen in vitro induziert werden. Unsere Daten stützen die Hypothese, dass einige mGBPs direkt mit intrazellulären T. gondii interferieren und dazu führen, dass das Pathogen innerhalb der Zelle weniger überlebensfähig ist. Wir fokussieren uns derzeit auf die Charakterisierung der molekularen Grundlagen für die antimikrobielle Wirkung der mGBPs in unterschiedlichen Infektionsmodellen mit verschiedenen Pathogenen. Wir nutzen molekulare Methoden, Konfokalmikroskopie, Infektionsassays und Expressionsstudien um die Funktion und Expression der einzelnen mGBPs zu analysieren. Die Entwicklung einer mGBP defizienten Mauslinie macht es uns möglich, die Rolle der mGBPs in systemischen Infektionen in vivo zu untersuchen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt umfasst die Charakterisierung von Jak2 mutierten Mäusen und dem Effekt der Jak2 Kinaseaktivität auf die angeborene Immunantwort. Zu diesem Zweck haben wir Mauslinien mit Defekten in Jak2 und der Jak2-Kinaseaktivität etabliert.

In einem dritten Forschungszweig interessieren wir uns für die Rolle von TNFR und LTβR in der Leberregeneration sowohl nach partieller Hepatektomie als auch im akuten Infektionsmodell mit Listeria monocytogenes.  

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