Aktuelles aus Forschung und Lehre rund um COVID-19 am Institut für Medizinische Soziologie

Forschung

Weitere Informationen zu sozialen, ethischen und historischen Aspekten der COVID-19 Pandemie finden Sie auch beim GTE Institut des UKD:
https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/institut-fuer-geschichte-theorie-und-ethik-der-medizin/lehre/pandemien-und-seuchen-geschichte-und-ethik

Gesundheitliche Folgen von Wirtschaftskrisen

Wirtschaftskrisen wirken sich negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung aus. Welche Lehren können wir aus der bisherigen Forschung ziehen, um in der aktuellen COVID-19 Pandemie vorzubeugen? In Zusammenarbeit mit dem IMVR der Universität zu Köln haben Mitarbeiter*innen unseres Instituts die wichtigsten Erkenntnisse epidemiologischer Studien der letzten Weltfinanzkrise zusammengetragen.

Link zum Policy Brief:
https://www.public-health-covid19.de/images/2020/Ergebnisse/Policy_Brief_Umgang_mit_gesundheitlichen_Folgen_von_Wirtschaftskrisen_KNPH_01_01072020.pdf

Link zum ausführlichen Hintergrundpapier:
https://www.public-health-covid19.de/images/2020/Ergebnisse/Hintergrund_Gesundheitliche_Folgen_von_Wirtschaftskrisen_KNPH_01_01072020.pdf

Risikofaktor Arbeitslosigkeit

Neue Auswertung von Versichertendaten in Zusammenarbeit mit AOK Rheinland/Hamburg zeigt: Langzeitarbeitslose Menschen müssen häufiger mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden. In ersten Analysen des Instituts für Medizinische Soziologie liegt das Risiko für ALG-II-Empfänger*innen im Vergleich zu erwerbstätigen Versicherten um 1,84fach höher, für ALG-I-Empfänger*innen um 1,17fach erhöht. (Untersuchungszeitraum 01. Januar bis 04. Juni 2020).
Mehr Informationen unter:
https://www.medizin.hhu.de/aktuelles/detailansicht/article/hinweise-auf-erhoehtes-risiko-fuer-krankenhausaufenthalte-wegen-covid-19-bei-arbeitslosen-menschen-1.html

Link zur Publikation:

Dragano N, Rupprecht CJ, Dortmann O, Scheider M, Wahrendorf M (2020)  Higher risk of COVID-19 hospitalization for unemployed: an analysis of 1,298,416 health insured individuals in Germany. Higher risk of COVID-19 hospitalization for unemployed: an analysis of 1,298,416 health insured individuals in Germany. COVID-19 SARS-CoV-2 preprints from medRxiv and bioRxiv; doi: https://doi.org/10.1101/2020.06.17.20133918

Paper: Arbeitsverdichtung, Angst vor Infektionen und Co.: Management psychischer Arbeitsbelastungen während der COVID-19 Pandemie

An den Arbeitsplätzen hat sich in den letzten Monaten einiges verändert: Hygieneregeln müssen eingehalten werden, digitale Technik wird neu eingeführt, wirtschaftliche Schwierigkeiten machen Angst den Job zu verlieren. Das kann zu psychischen Belastungen führen, mit denen Betrieb umgehen müssen. Autoren des Instituts haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen eine Handreichung für das Managements psychosozialer Belastungen unter Pandemie-Bedingungen geschrieben: https://www.public-health-covid19.de/images/2020/Ergebnisse/Handreichung_Management_psychischer_Arbeitsbelastungen_COVID-19_V01_10_06_2020.pdf 

Gesundheitliche Ungleichheiten und COVID-19

Im Kompetenznetz Public Heath ist ein neues Hintergrundpapier zu einer möglichen Verschärfung von gesundheitlichen Ungleichheiten durch die COVID-19 Pandemie und den Maßnahmen zum Infektionsschutz erschienen. Mehrere Kollegen vom Institut für Medizinische Soziologie in Düsseldorf sind beteiligt.

Projekt: Mehrländerstudie zum Wohlbefinden von Studierenden während COVID-19

In der Mehrländerstudie zum Wohlbefinden von Studierenden während COVID-19 (COVID-19 Multi-Country Student Well-being Study) werden die Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs auf Studierende im Hochschulbereich auf internationaler Ebene untersucht.

Weitere Infos finden Sie hier.

Artikel: Präsentismus in Zeiten von COVID-19

Viele Beschäftigte gehen krank zur Arbeit. Während der COVID-19-Pandemie kann dieses Verhalten zum Problem werden. Die Kollegen des Instituts für Medizinische Soziologie haben sich die Gründe für Präsentismus und Möglichkeiten der Prävention genauer angeschaut. Die Ergebnisse findet man in der Online-Ausgabe der Zeitschrift für Sicherheit, Arbeit & Gesundheit unter https://www.arbeitsschutzdigital.de/ce/praesentismus-in-zeiten-der-covid-19-pandemie/detail.html.

Initiative der deutschsprachigen Fachgesellschaften: Kompetenznetz Public Health

Das Kompetenznetz Public Health Covid-19 (https://www.public-health-covid19.de/) ist eine Initiative der großen Epidemiologischen, Biometrischen und Public Health Fachgesellschaften. Ziel ist es die vielfältigen Forschungsaktivitäten zu bündeln und evidenzbasierte Informationen zu Public Health (Öffentliche Gesundheit) Aspekten der Covid-19 Pandemie für politische Entscheidungsträger aufzuarbeiten. Erste Erkenntnisse aus der Arbeitsgruppe „Indirekte Gesundheitsfolgen von Maßnahmen des Infektionsschutzes“ sind in einem Hintergrundpapier zusammengefasst.

Stellungnahme: Zukunftsforums Public Health

Das Zukunftsforum Public Health setzt sich schon seit vielen Jahren für die Stärkung der Public Health Strukturen in Deutschland ein. Diese Notwendigkeit wird gerade eindrucksvoll durch die COVID-19 Pandemie unterstrichen. Hier eine Stellungnahme des ZfPH über die langfristigen Lehren aus der gegenwärtigen Situation. Weitere Infos

Stellungnahme: DGMS

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie insbesondere auf die soziale Ungleichheit von Infektionsrisiken sowie der indirekten gesundheitlichen Folgen der COVID-19 Pandemie (z.B. vermittelt über Arbeitslosigkeit oder Stress) hinweist. Weitere Infos

Interview zu den indirekten gesundheitlichen Folgen der COVID-19 Pandemie

Prof. Dragano zu den möglichen indirekten Folgen der Pandemie in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-psychologie-depression-1.4882741

Beitrag: Einen gesunden Lebensstil aufrechterhalten

Wie können wir jetzt gesunde Gewohnheiten aufrechterhalten oder neue verfestigen? Tipps und Tricks aus der Gesundheitspsychologie gibt es im Beitrag der Psychologischen Coronahilfe der DGPs mit Beteiligung von Prof. Claudia Pischke.


Lehre

Studierende im zweiten Studienjahr

Im Themenblock 7 beschäftigt sich die Medizinsoziologie mit der sozialen Ungleichverteilung von Krankheiten - ein Thema, dessen Relevanz in diesen Tagen besonders deutlich wird. Im Sommersemester 2020 wird der Unterricht hierzu allerdings anders verlaufen als sonst. Anstatt Präsenzveranstaltungen abzuhalten, werden wir Ihnen vor allem Materialien zur Verfügung stellen, mit denen Sie sich das Thema im Eigenstudium erarbeiten können. Inhalte werden in Screencasts, einem  kurzen Skript und zwei Lerntexten vermittelt. Fragen können dann ‚live‘ im Rahmen einer Online-Sprechstunde und eines Webinars geklärt werden.

Die Materialien, Erläuterungen zur Organisation und Links zu den Online-Sprechstunden finden Sie im Themenordner in Ilias.

Studierende im dritten Studienjahr

Im Studienblock 2 gestalten wir den Querschnittsbereich „ QB Prävention und Gesundheitsförderung“ ebenfalls online. Hierzu finden Sie im entsprechenden  Themenordner der Studienblockwoche 1 ein Skript (Handout QB Prävention SS 2020) mit klausurrelevanten Texten im Ordner „Literatur“. Zu den Zeiten der Mini-Vorlesung stehen wir Ihnen in für Rückfragen über Teams zur Verfügung. Sehen Sie dazu die entsprechenden Links in den virtuellen Lernraumes am  Ende des Handouts.

Studierende des Masterstudiengangs Public Health

Entsprechende Informationen finden Sie direkt auf den Webseiten des Studiengangs Public Health: LINK

Studienbriefe Infektionsepidemiologie

Um Studierenden mit Interesse an Zahlen und Studien zur COVID-19 Pandemie Hintergrundwissen zur Infektionsepidemiologie zur Verfügung zu stellen, verfassen wir in loser Folge eine Reihe von Studienbriefen. Sie finden die Briefe in Ilias: https://ilias.hhu.de/ilias/goto.php?target=crs_795151_rcodeQervYNPtyy&client_id=UniRZ


Sonstiges

Informationen des UKDs zum Coronavirus (COVID-19) finden Sie unter hier.

Informationen für Angehörige der HHU finden Sie hier.

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