Pathophysiologie


Im Rahmen unserer Forschungsarbeiten im Bereich der Pathophysiologie werden Auswirkungen einzelner Krankheitsbilder auf den gesamten Organismus untersucht. Hierbei sollen insbesondere Veränderungen nach Leberschädigung analysiert werden. Nach Identifikation von Schlüsselmolekülen, die pathophysiologische Veränderungen hervorrufen, könnten diese gehemmt oder stimuliert werden um negative Nebenwirkungen eines Leberschadens zu reduzieren. Hierbei werden die Auswirkungen einer Leberschädigung auf Stoffwechselfunktionen sowie andere Organe eruiert. 

Ein Leberschaden kann beispielsweise mit erheblicher Blutarmut einhergehen. Eine Blutarmut entsteht durch den Mangel an roten Blutkörperchen oder Erythrozyten. Ihre Hauptaufgabe ist der Sauerstofftransport. Sie transportieren den Sauerstoff durch Blutgefäße in alle Organe und sind somit für das Überleben des Organismus essentiell. Zu einer Blutarmut kann es beispielsweise durch Blutungen nach Verletzungen kommen. Es können allerdings auch verschiedene andere Ursachen, wie Vitaminmangel oder genetische Krankheiten zum Entstehen einer Anämie beitragen. Hierbei spielt der Zelltod von roten Blutkörperchen eine zentrale Rolle. Bei gesteigertem erythrozytären Zelltod verringert sich die Lebensdauer der Erythrozyten und damit die Anzahl der im Blut zirkulierenden roten Blutkörperchen. Unser Institut versucht Mechanismen aufzudecken, die zu dem Zelltod von Erythrozyten, der sogenannten Eryptose beitragen.

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