Fahrsicherheit von beeinflussten Verkehrsteilnehmern

Die Beurteilung der Fahrsicherheit ist eine zentrale Aufgabe im Rahmen der verkehrsmedizinischen Begutachtung. Von einer Fahrunsicherheit spricht man, wenn ein Fahrzeugführer (Auto, Fahrrad, E-Scooter, u.v.m.) nicht mehr in der Lage ist, „sein Fahrzeug sicher zu führen“. Das Vorliegen einer Fahrunsicherheit kann gemäß §316 StGB („Trunkenheit im Verkehr“) bzw. §315c Abs. 1 Nr. 1 StGB („Gefährdung des Straßenverkehrs“) strafrechtlich verfolgt werden, wobei zwischen einer „absoluten“ (nur für Alkohol verfügbar) und einer „relativen“ Fahrunsicherheit zu unterscheiden ist. Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts liegt auf der Fahrsicherheit von alkohol- oder cannabisbeeinflussten Personen, wobei sowohl Untersuchungen zur Fahrsicherheit unter akutem Alkoholeinfluss und im postalkoholischen Zustand, wie auch unter Einfluss von Cannabis unter Nutzung verschiedener „Fahrzeuge“ durchgeführt wurden. Weitere Untersuchungen in Fahrsimulatoren sind in Planung.

 

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PD Dr. med. Benno Hartung0211 / 81 19362benno.hartung@med.uni-duesseldorf.de

 

 

 

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