Diabetesbezogene Versorgungsforschung

Die diabetesbezogene Versorgungsforschung des Instituts fokussiert auf zwei Schwerpunkte: (1) Klinische Outcome Research und (2) Patientenbedürfnisse und Zeitaufwand.

Klinische Outcome Research

Im Bereich der klinischen Outcome Research liegt der Fokus auf der Untersuchung der Folgeerkrankungen des Diabetes – den ‚St. Vincent-Zielen‘ Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung Amputation und terminale Niereninsuffizienz – auf der Analyse psychischer Komorbidität und auf Studien zum Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes).

Folgeerkrankungen des Diabetes

Für die Folgeerkrankungen werden auf Basis verschiedener Datenquellen national und international die Risiken in der diabetischen Population erfasst; durch Vergleich mit dem Risiko der Erkrankungen in der nichtdiabetischen Population lassen sich relative und attributable Risiken ermitteln. Untersucht werden zudem Kosten und Mortalität nach dem Auftreten der Erkrankungsereignisse. Die Ergebnisse geben Hinweis auf potentielle Verbesserungen in der Versorgung von Menschen mit Diabetes.

Psychische Komorbidität

Psychische Komorbidität bei Diabetes ist häufig und nach vorliegenden Studien mit ungünstigem Krankheitsverlauf verbunden. Daten für Deutschland sind jedoch rar, und für einige psychische Erkrankungen, beispielsweise für Angststörungen, auch international nur begrenzt vorhanden. Kenntnisse über die Häufigkeit psychischer Begleiterkrankungen, mögliche Einflussfaktoren und Folgen sind erforderlich, um zielgerichtete Interventionen entwickeln und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit evaluieren zu können.

Gestationsdiabetes mellitus

Bei Gestationsdiabetes mellitus (GDM), auch Schwangerschaftsdiabetes oder Typ-4-Diabetes, handelt es sich um eine Glukosetoleranzstörung, die während der Schwangerschaft auftritt und diagnostiziert wird. Vermehrt in der 2. Schwangerschaftshälfte werden Schwangerschaftshormone ausgeschüttet, welche als Insulingegenspieler wirken. Kann der Körper dies mit eigener Insulinproduktion nicht mehr ausgleichen steigt der Blutzuckerspiegel an und es bildet sich ein GDM aus.
Studien zeigen, dass ein erhöhtes Risiko von Bluthochdruck, Harnwegs- und Niereninfekten, Frühgeburtlichkeit, Kaiserschnittentbindungen und im späteren Leben die Ausprägung eines Typ-2-Diabetes besteht. Kinder aus Schwangerschaften mit auftretendem GDM sind häufiger von Makrosomien und Schulterdystokien betroffen.
Untersucht wird die Versorgungsstruktur von Patientinnen mit GDM in Deutschland sowie das Zusammenspiel zwischen geburtshilflicher, diabetologischer, gynäkologischer, pädiatrischer und hausärztlicher Versorgung. Dies geschieht mittels verschiedener Instrumente und auf Basis von unterschiedlichen Datenquellen, wie bspw. Register- oder Kassendaten. Die Ergebnisse sollen Hinweise darauf liefern, wie die Versorgungssituation von Frauen während der Schwangerschaft und von Frauen mit GDM-Diagnose auch nach der Schwangerschaft verbessert werden kann.

Patientenbedürfnisse und -zeitaufwand

Im Bereich Patientenbedürfnisse und Zeitaufwand liegt der Fokus auf der Analyse von alltagsnahen, patientenrelevanten Faktoren.

Patientenbedürfnisse

Eine patientenzentrierte Versorgung erfordert die Berücksichtigung von Patientenbedürfnissen im Bereich der medizinischen Entscheidungsfindung. Besonders der Austausch von Wissen und Informationen zwischen Arzt und Patient wird dabei als zentraler Aspekt hervorgehoben. Es wird empfohlen, die bereitgestellten Informationen an die Informationsbedürfnisse der Betroffenen anzupassen. Im Vergleich mit anderen chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen haben Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Informationsbedürfnis. Zu diesem sind in Deutschland allerdings kaum Daten vorhanden. Zudem ist den Betroffenen ihr Informationsbedürfnis nicht immer sofort bewusst oder wird im Arzt-Patienten-Gespräch nicht als solches erkannt. Die Identifikation und Berücksichtigung der Informationsbedürfnisse können zu einer Verbesserung des Informationsaustausches und damit zu einer Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus führen. 

Zeitaufwand

Die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, das Selbstmanagement von Erkrankungen und die Umsetzung von gesundheitsfördernden Verhaltensformen ist eine essentielle Ressource zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Gesundheit. Der erforderliche Zeitaufwand kann die Bereitschaft, sich medizinischen Behandlungen zu unterziehen, und die Therapietreue beeinflussen, da diese Zeit nicht für Arbeit oder Freizeitaktivitäten genutzt werden kann. Der Zeitaufwand für gesundheitsbezogene Aktivitäten ist bisher kaum untersucht.

Ein Großteil der Diabetesbehandlung besteht aus dem Selbstmanagement (z. B. Fußpflege, körperliche Bewegung, Ernährung, Messung des Bluterzuckers, Selbstverabreichung von Arzneimitteln). Trotz des hohen Zeitaufwands und dem vermutlich damit verbundenen Einfluss auf die Adhärenz der Selbstbehandlung liegen bisher kaum empirische Ergebnisse über den Zeitaufwand von Diabetespatienten vor.

Aktuelle Projekte:

(1) Folgeerkrankungen bei Diabetes: Systematische Übersichtsarbeiten.
(2) Risiken von Diabetes-Begleit- und Folgeerkrankungen zur Evaluation der St.Vincent-Ziele bei Diabetes mellitus
(3) Erhebung von psychischen Komorbiditäten bei Menschen mit Diabetes mellitus in RECALL und GDS
(4) Versorgung des Diabetes in Deutschland
(5) Nachsorge bei Gestationsdiabetes (GestDiNa)
(6) Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme postpartaler Blutzuckerkontrollen
(7) Analyse der Versorgungsprozesse bei Frauen mit Gestationsdiabetes
(8) Informationsbedürfnisse von Menschen mit kürzlich diagnostiziertem Diabetes mellitus (GDS)
(9) Informationsbedürfnisse von Menschen mit Diabetes mellitus (KORA)
(10) Methoden zur Messung des Zeitaufwandes für das Selbst-Management bei Patienten mit Typ 2 Diabetes
(11) Erhebung des Zeitaufwandes für das Selbst-Management in GDS und KORA (Fragebogen)

Publikationen zu abgeschlossenen Projekten

(1) Claessen H, Avalosse H, Guillaume J, Narres M, Kvitkina T, Arend W, Morbach S, Lauwers P, Nobels F, Boly J, Van Hul C, Doggen K, Dumont I, Felix P, Van Acker K, Icks A. Decreasing rates of lower-extremity amputation in people with and without diabetes in Belgium: a nationwide study. European Journal of Epidemiology (in revision, Submission ID: EJEP-D-17-01062).
(2) Biernatzki L, Kuske S, Genz J, Ritschel M, Stephan A, Bächle C, Droste S, Grobosch S, Ernstmann N, Chernyak N, Icks A. Information needs in people with diabetes mellitus: a systematic review. Syst Rev. 2018 Feb 14;7(1):27. doi: 10.1186/s13643-018-0690-0.
(3) Claessen H, Kvitkina T, Narres M, Trautner C, Zöllner I, Bertram B, Icks A. Markedly decreasing incidence of blindness in people with and without diabetes in Southern Germany. Diabetes Care (accepted Nov 2017, Submission ID: DC17-203).
(4) Claessen H, Narres M, Haastert B, Arend W, Hoffmann F, Morbach S, Rümenapf G, Kvitkina T, Friedel H, Günster C, Schubert I, Ullrich W, Westerhoff B, Wilk A, Icks A. Lower-extremity amputations in people with and without diabetes in Germany, 2008–2012-an analysis of more than 30 million inhabitants. Clinical Epidemiology (accepted Dec 2017, submission ID: 146484).
(5) Icks A, Claessen H, Kvitkina T, Narres M, Weingartner M, Schwab S et al. Incidence and relative risk of stroke in the diabetic and the non-diabetic population between 1998 and 2014: A community-based stroke register. PloS one. 2017;12(11):e0188306. doi:10.1371/journal.pone.0188306.
(6) Kuske S, Schiereck T, Grobosch S, Paduch A, Droste S, Halbach S, Icks A. Diabetes-related information-seeking behaviour: a systematic review. Syst Rev. 2017 Oct 24;6(1):212. doi: 10.1186/s13643-017-0602-8. Correction in: Kuske S, Schiereck T, Grobosch S, Paduch A, Droste S, Halbach S, Icks A. Diabetes-related information-seeking behaviour: a systematic review. Syst Rev. 2017 Dec 4;6(1):241: BMC comment "Correction to": "During the production process for this article some errors were introduced into Table 2. (...) BMC apologises to the authors and to readers for this error."
(7) Narres M, Kvitkina T, Claessen H, Droste S, Schuster B, Morbach S et al. Incidence of lower extremity amputations in the diabetic compared with the non-diabetic population: A systematic review. PloS one. 2017; 12(8):e0182081. doi:10.1371/journal.pone.0182081
(8) Chernyak N, Jülich F, Kasperidus J, Stephan A, Begun A, Kaltheuner M, Icks A. Time cost of diabetes: Development of a questionnaire to assess time spent on diabetes self-care. J Diabetes Complications. 2017 Jan;31(1):260-266. doi: 10.1016/j.jdiacomp.2016.06.016. Epub 2016 Jun 19.
(9) Chernyak N, Stephan A, Bächle C, Genz J, Jülich F, Icks A. Assessment of information needs in diabetes: development and evaluation of a questionnaire. Primary care diabetes, 2016.
(10) Herder C, Fürstos JF, Nowotny B, Begun A, Strassburger K, Müssig K, Szendroedi J, Icks A, Roden M for the GDS group. Associations between inflammation-related biomarkers and depressive symptoms in individuals with recently diagnosed type 1 and type 2 diabetes. Brain, Behavior, and Immunity 2016; 61:137-145; doi. 10.1016/j.bbi.2016.12.025
(11) Icks A, Dittrich A, Brüne M, Kuss O, Hoyer A, Haastert B, Begun A, Andrich S, Hoffmann J, Kaltheuner M, Chernyak N.Agreement found between self-reported and health insurance data on physician visits comparing different recall lengths.J Clin Epidemiol. 2016 Nov 4. pii: S0895-4356(16)30616-3. doi: 10.1016/j.jclinepi.2016.10.009.
(12) Kvitkina, T, Brüne, M, Chernyak, N, Begun, A, Andrich, S, Linnenkamp, U, Fiege, A, Claessen, H, Emmel, C, Jaffan-Kolb, L, Schmitz-Losem, I, Fabricius, V, Kruse, J & Icks, A 2016, 'Protocol of the DiaDec-study: Quality of life, health care utilisation and costs in patients with diabetes: The role of depression' J Diabetol Endocrinol, Bd 1, Nr. 2, S. 12-17. DOI: 10.14312/2398-0281.2016-3
(13) Narres M, Claessen H, Droste S, Kvitkina T, Koch M, Kuss O et al. The Incidence of End-Stage Renal Disease in the Diabetic (Compared to the Non-Diabetic) Population: A Systematic Review. PloS one. 2016;11(1):e0147329. doi:10.1371/journal.pone.0147329.
(14) Icks A, Claessen H, Kirchberger I, Heier M, Peters A, Trentinaglia I, Giani G, von Scheidt W, Meisinger C. Mortality after first myocardial infarction in diabetic and non-diabetic people between 1985 and 2009. The MONICA/KORA registry. Eur J Epidemiol. 2014 Dec;29(12):899-909. doi: 10.1007/s10654-014-9964-6. Epub 2014 Nov 1. 
(15) Bächle C, Icks A, Straßburger K, Flechtner-Mors M, Hungele A, Beyer P, Placzek K, Hermann U, Schumacher A, Freff M, Stahl-Pehe A, Holl RW, Rosenbauer J (2013): Direct diabetes-related costs in young patients with early-onset, long-lasting type 1 diabetes. PLoS One 2013; 8: e70567.
(16) Claessen H, Strassburger K, Tepel M, Waldeyer R, Chernyak N, Jülich F, Albers B, Baechle C, Rathmann W, Meisinger C, Thorand B, Hunger M, Schunk M, Stark R, Rückert I, Peters A, Huth C, Stöckl D, Giani G, Holle R, Icks A (2013): Medication costs by glucose tolerance stage in younger and older people: Results from the population-based KORA survey in Germany. ECED 121 (10): 614-23
(17) Genz J, Haastert B, Müller H, Verheyen F, Cole D, Rathmann W, Nowotny B, Roden M, Giani G, Mielck A, Ohmann C, Icks A. Diabetes Typ 2-Prävention: Evidenzbasierte Patienteninformation – eine randomisiert-kontrollierte Studie. Gesundheitswesen 2013; 75:S1-S2.
(18) Hoffmann F, Claessen H, Morbach S, Waldeyer R, Glaeske G, Icks A (2013): Impact of diabetes on costs before and after major lower extremity amputations in Germany. J Diabetes Complications 2013 2013;27(5):467-72
(19) Icks A, Albers B, Haastert B, Pechlivanis S, Bokhof B, Slomiany U, Erbel R, Jöckel K-H, Kruse J, Nowotny B, Herder C, Giani G, Moebus S. Diabetes incidence does not differ between subjects with and without high depressive symptoms – 5-year follow-up results of the Heinz Nixdorf Recall Study. Diabet Med 2013; 30(1):65-9
(20) Icks A, Albers B, Haastert B, Pechlivanis S, Pundt N, Slomiany U, Erbel R, Jöckel KH, Kruse J, Kulzer B, Nowotny B, Herder C, Giani G, Moebus S. Risk for high depressive symptoms in diagnosed and previously undetected diabetes – 5-year follow-up results of the Heinz Nixdorf Recall Study. PLOS ONE 2013, 8(2):e56300
(21) Icks A, Claessen H, Strassburger K, Tepel M, Waldeyer R, Chernyak N, Albers B, Baechle C, Rathmann W, Meisinger C, Thorand B, Hunger M, Schunk M, Stark R, Rückert I, Peters A, Huth C, Stöckl D, Giani G, Holle R (2013): Drug Costs in prediabetes and undetected diabetes compared with diagnosed diabetes and normal glucose tolerance: results from the population-based KORA survey in Germany. Diabetes Care 36 (4): e53-354
(22) Icks, A, Claessen H, Strassburger K, Waldeyer R, Chernyak N, Jülich F, Rathmann W, Thorand B, Meisinger C, Huth C, Rückert I-M, Schunk M, Giani G, Holle R. Patient time costs attributable to healthcare use in diabetes: results from the population-based KORA survey in Germany. Diab Med 2013, 30(10):1245-9
(23) Icks A, Strassburger K, Baechle C, Rosenbauer J, Giani G, Beyer P, Holl RW (2013). Frequency and Cost of Diabetic Ketoacidosis in Germany - Study in 12 001 Paediatric Patients. Expperimental and Clinical Endocrinology and Diabetes 121(1): 58-59.
(24) Bächle C, Holl RW, Strassburger K, Molz E, Chernyak N, Beyer P, Schimmel U, Rütschle H, Seidel J, Lepler R, Holder M, Rosenbauer J, Icks A: Costs of paediatric diabetes care in Germany: current situation and comparison to the year 2000. Diabetic Medicine 2012; 29: 1327–1334.
(25) Claessen H, Genz J, Bertram B, Trautner C, Giani G, Zöllner I, Icks A. Evidence for a considerable decrease in total and cause-specific incidences of blindness in Germany. Eur J Epidemiol 2012; 27(7):519-24
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(28) Icks A, Razum O, Rosenbauer J, Bächle C, Hungele A, Mönkemöller K, Müller-Godeffroy E, Heidtmann B, Kapellen T, Scheuing N, Holl (2012): Lower frequency of insulin pump treatment in children and adolescents of Turkish background with type 1 diabetes: analysis of 21,497 patients in Germany. Diabetes Technology and Therapeutics 14: 1105–1109.
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(34) Beyerlein A, von Kries R, Hummel M, Lack N, Schiessl B, Giani G, Icks A. Improvement in pregnancy-related outcomes in the offspring of diabetic mothers in Bavaria, Germany, during 1987 to 2007. Diabetic Medicine 2010 Dec; 27(12): 1379-84
(35) Genz J, Haastert B, Meyer G, Steckelberg A, Müller H, Verheyen F, Cole D, Rathmann W, Nowotny B, Roden M, Giani G, Mielck A, Ohmann C, Icks A. Blood glucose testing and primary prevention of diabetes mellitus type 2 - evaluation of the effect of evidence based patient information. BMC Public Health 2010 Jan 14; 10:15
(36) Genz J, Scheer M, Trautner C, Zöllner I, Giani G, Icks A. Reduced incidence of blindness in relation to diabetes mellitus in southern Germany? Diabetic Medicine 2010 Oct; 27(10): 1138-43
(37) Icks A, Dickhaus T, Hörmann A, Heier M, Giani G, Kuch B, Meisinger C. Differences in trends in estimated incidence of myocardial infarction in non-diabetic and diabetic people: Monitoring Trends and Determinants on Cardiovascular Diseases (MONICA)/Cooperative Health Research in the Region of Augsburg (KORA) registry. Diabetologia 2009; 52: 1836-1841
(38) Icks A, Haastert B, Trautner C, Giani G, Glaeske G, Hoffmann F. Incidence of lower-limb amputations in the diabetic compared to the non-diabetic population. Findings from nationwide insurance data, Germany, 2005-2007. Exp Clin Endocrinol Diabetes 2009; 117: 500-504
(39) Icks A, Kruse J, Dragano N, Broecker-Preuss M, Slomiany U, Mann K, Jöckel KH, Erbel R, Giani G, Moebus S, on behalf of the Heinz Nixdorf Recall Study Investigator Group. Are symptoms of depression more common in diabetes? Results from the Heinz Nixdorf Recall Study. Diabetic Medicine 2008; 25: 1330-1336

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