Netzwerk Universitätsmedizin

Die Universitätsklinik Düsseldorf und das Institut für Virologie sind Mitglieder im Netzwerk Universitätsmedizin. Beim Netzwerk Universitätsmedizin handelt es sich um ein mit 150 Millionen Euro gefördertes Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Bündelung der Covid-19-Forschung an deutschen Universitäten. Im Rahmen der Förderung wurden 13 Großprojekte bewilligt, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen befassen. Dabei schaffen medizinische Fachbereiche wie die Radiologie, Pathologie, Virologie und Infektiologie sowie die Palliativmedizin deutschlandweite Netzwerke mit dem Ziel, Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie auszutauschen, um die Prävention, Diagnose und Therapie von COVID-19 zu verbessern. Daneben werden soziale Aspekte der Pandemie untersucht. Weitere Projekte beschäftigen sich mit Teststrategien zur Erkennung von Corona Ausbrüchen in der Bevölkerung, in Schulen und Gesundheitseinrichtungen und wissenschaftlichen Fragen rund um das Thema Immunität. Forschungsdaten von COVID-19 Patienten werden auf einer neu geschaffenen Datenplattform gesammelt.  Für die Beratung von Politik und Medizin wird eine Plattform zur Bewertung wissenschaftlicher Daten geschaffen und das Pandemiemanagment ausgebaut. Die Entwicklung eines flächendeckenden Notfallregisters bietet die Möglichkeit, die notfallmedizinische Versorgung von Patienten mit COVID-19 in Deutschland zu beobachten und zu bewerten. Die Universitätsmedizin Düsseldorf ist an zehn Projekten direkt beteiligt.

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