Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden schwach radioaktive Substanzen eingesetzt, um z.B. Stoffwechselvorgänge abzubilden. Mit speziellen Kameras können winzigste Spuren der Strahlung erkannt werden, darum können die Substanzen so niedrig dosiert werden, dass Unverträglichkeiten nicht auftreten. Die Strahlenbelastung ist bei den Untersuchungen gering.

Skelettszintigraphie

Die Skelettszintigraphie zeigt Stellen mit vermehrtem Knochenumbau oft früher als radiologische Verfahren. Sie wird häufig eingesetzt, um mögliche Fernabsiedlungen (Metastasen) eines Tumors aufzuspüren. Nach Injektion der Substanz in eine Vene und einer Wartezeit von mindestens zwei Stunden, in denen Sie viel trinken sollten, werden Aufnahmen angefertigt. Dabei kann das gesamte Skelettsystem in einer Untersuchung dargestellt werden.

Darstellung des Wächterlymphknotens (Sentinel-Lymphnode)

Zur Markierung der Wächterlymphknoten wird vor der Operation eine leicht radioaktive Substanz mit einer sehr dünnen Nadel unter die Haut der Brust injiziert. Nach einer Wartezeit werden Aufnahmen von Brust und Achselhöhle angefertigt und der Wächterlymphknoten so sichtbar gemacht. Bei der Operation kann dieser Lymphknoten mittelseiner Handsonde aufgefunden, gezielt entfernt und unter dem Mikroskop untersucht werden.

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