Grundlagenforschung


Die Klinik für Gastoenterologie, Hepatologie und Infektiologie zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung aus. Grundlegenden Konzepte zur Zellbiologie und Leberphysiologie werden seit nunmehr über 25 Jahren von in den verschiedenen Arbeitsbereichen bearbeitet. Im grundlagenwissenschaftlichen Bereich stellen Untersuchungen zur Zellhydratation und zu zellulären Osmolytstrategien sowie zur intrazellulären Signalverarbeitung zentrale Arbeitsbereiche dar, welche von allgemeiner zellbiologischer Bedeutung sind. Diese Themen besitzen unmittelbare klinische Relevanz, z.B. für die Pathophysiologie der hepatischen Enzephalopathie (HE), die Insulinresistenz, cholestatische Lebererkrankungen, Proteinkatabolie, Stammzellbiologie, Zelluntergang und Leberregeneration.

Ziel der wissenschaftlichen Aktivitäten ist es, Erkenntnisse zu physiologischen Regulationsmechanismen und krankhaften Prozessen zu gewinnen. Die Ergebnisse dienen als Basis für die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze und Behandlungsstrategien.

Viele Aspekte fokussieren auf die unterschiedlichen Leberzelltypen unter zunehmender Berücksichtung der Interaktion mit extrahepatischen Zell- und Organsystemen. Dabei werden Fragestellungen auf Ebenen aufsteigender Komplexität bearbeitet, wie z.B. auf genetischer, Protein-, Zell-, Organ- und Organismusebene

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