Magen


Gastritis               Ulkuskrankheit              Magenkarzinom

Der Magen ist ein muskulöses, ca. 25-30 cm langes Hohlorgan des Verdauungstrakts, in dem die Speise durch die Magensäure vorverdaut wird. Die Magensäure enthält eiweissspaltende Proteine wie das Pepsin und die Salzsäure, die durch sog. Parietalzellen gebildet wird. Sein Fassungsvermögen liegt bei ca. 1,5 l beim Erwachsenen. Durch die Muskelkontraktionen wird der Speisebrei weiter über den Pförtner in das Duodenum transportiert. Man unterteilt ihn anatomisch in vier verschiedene Bereiche:

  • Kardia - hier mündet die Speiseröhre in den Magen
  • Fundus - liegt direkt unterhalb des Zwerchfelles
  • Korpus - Körper, der den größten Teil des Magens einnimmt
  • Antrum - Anteil des Magens vor dem Ausgang zum Zwölffingerdarm, getrennt vom Duodenum durch den Magenpförtner (Pylorus)

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