Hals-Operationen

Tonsillektomie

Die Gaumenmandeln sind Teil des sog. Waldeyerschen Rachenrings, einer Ansammlung von lymphatischem Gewebe entlang des Rachens, des Nasenrachens (AT/PC) und des Zungengrundes. Eine Mandelentefernung kann notwendig werden bei sehr großen (hyperplastischen) Rachenmandeln, die z.B. die Atmung oder die Nahrungsaufnahme erschweren oder bei einer chronisch-rezidivierenden Mandelentzündung. Im Akutfall wird die Tonsillektomie bei einem Peritonsillarabszess, d.h. bei einer Eiteransammlung hinter der Mandel, durchgeführt.

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Adenotomie ( Entfernung der Rachenmandel)
Parazentese ( Schlitzförmige Eröffnung des Trommelfelles)

Die Rachenmandel (umgangssprachlich „Polypen“) liegt am Nasenrachendach. Eine Vergrößerung, welche häufig im Kindesalter auftritt, führt zu Nasenatmungsbehinderung, Schnarchen, Näseln und ggf. auch einer erhöhten Infektneigung im oberen Respirationstrakt.  Durch Verlegung des Ausführungsganges der Ohrtrompete kommt es zu einer fehlenden Belüftung des Mittelohres und dadurch zu einem chronischen Erguß im Mittelohr, d.h. hinter dem Trommelfell. Die Folge ist schlechtes Hören und bei Kindern eine mögliche Sprachentwicklungsverzögerung.

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