Funktionell-endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie

Ziel der funktionell-endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS: Functional Endoscopic Sinus Surgery) ist die Erweiterung der natürlichen Zugangswege zu den Nasennebenhöhlen und Entfernung der erkrankter Schleimhautanteile bei gleichzeitig minimaler Schädigung der nicht betroffenen Anteile der Nasenschleimhäute. Damit werden die Voraussetzungen für eine funktionelle und morphologische Regeneration der chronisch erkrankten Schleimhaut in den Nebenhöhlen geschaffen.

Diese Operationen werden von endonasal- das heißt durch die Nasenlöcher durchgeführt. Dadurch können äußerliche Narben und Verletzungen vermieden werden. Die in die Nasenhaupthöhle einmündenden Abflußschächte der Nasennebenhöhlen werden schleimhautschonend erweitert für eine verbesserte Ventilation und Sekretdrainage zur Wiederherstellung des natürlichen biologischen Gleichgewichts. In der Regel werden diese Eingriffe in Intubationsnarkose durchgeführt. Kleine Eingriffe in Lokalanästhesie sind auch möglich. Der stationäre Aufenthalt beträgt 4 – 5 Tage. Regelmäßige postoperative Nachuntersuchungen beim betreuenden Hals-Nasen-Ohren-Arzt zur Pflege der regenerienden Nasenschleimhäute sollten sich in den darauffolgenden Monaten anschließen.

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