Die Struktur der Klinik

Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf hat heute Zwei Standorte. 

Das 1. Standbein

Das 1. Standbein der nuklearmedizinischen Klinik ist integraler Bestandteil des Uniklinikums in Düsseldorf. Hier werden stationäre Patienten und ambulante Patienten aus dem Großraum Düsseldorf untersucht. Dazu stehen mehere (Ganzkörper) Gamma-Kameras (unter anderem eine 2 Kopf- SPECT- Scanner Doppelkopf-SPECT-Kamera, mit der Schichtaufnahmen des Körpers angefertigt werden können) zur Verfügung. In Düsseldorf existiert ein Positronen Emissionstomographie-System (PET) mit dem Untersuchungen des Glukosestoffwechsels bei onkologischen, kardiologischen und neurologisch-psychiatrischen Fragestellungen durchgeführt werden.

Auf der Therapiestation mit 11 Betten werden vorwiegend Patienten aus dem Großraum Düsseldorf behandelt. Der Schwerpunkt liegt hier auf gutartigen und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen und auf Behandlung von Neuroblastomen (in Zusammenarbeit mit der Kinderonkologie) und von Lymphomen durch Radioimmuntherapie (in Zusammenarbeit mit der Hämato-Onkologie). Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf hat heute Zwei Standorte.

Das 2. Standbein

Auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich befindet sich eine weitere Station mit 12 Betten. Hier können Patienten mit Hilfe radioaktiver Isotope behandelt werden. Die überwiegende Mehrzahl dieser Patienten leidet an gutartigen und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen. Die Klinik betreibt außerdem eine allgemein-nuklearmedizinische und eine spezielle Schilddrüsenambulanz. Das Spektrum der Untersuchungen reicht von Schilddrüsenszintigrammen bis hin zu Untersuchungen des Aminosäurestoffwechsels in Hirntumoren. Dazu stehen mehrere konventionellen Gamma-Kameras (unter anderem eine Dreikopf-SPECT-Kamera und eine 2-Kopf-SPECT-Kamera) zur Verfügung.

Auch hier wird das modernste nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren, die Positronen-Emissionstomographie (PET), durchgeführt. Die Fragestellungen hierfür kommen hauptsächlich aus dem Gebiet der Onkologie und betreffen den Glukosestoffwechsel von Tumoren und deren Metastasen. 
Jülich und Düsseldorf zusammen sind eine der größten nuklearmedizinischen Therapiestationen in ganz Deutschland.

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