Dr. rer. nat. Vera Grotheer

Dr. rer. nat. Vera Grotheer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Gebäude-Nr. Life-Science-Center
Etage 2.OG re
Straße Merowingerplatz 1a
Ort 40225 Düsseldorf

AG Grotheer und AG Suschek

Charakterisierung Osteogenese- und Chondrogenese-relevanter Mechanismen adulter Multipotenter Mesenchymaler Stromazellen (MSC).

Die MSC werden aus unterschiedlichsten Geweben isoliert, wie z. B. aus dem Fettgewebe (ASCs), dem Knochenmark (BMSCs) oder aus der Haut (Fibroblasten). Ein Schwerpunkt unserer Forschung ist die vergleichende Charakterisierung der unterschiedlichen Zelltypen sowie der Einfluss von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) sowie der zellulären Redoxregulation auf die osteogene Differenzierung der erwähnten Zellarten. Die Projekte beinhalten sowohl unterschiedliche zellkulturbasierte in-vitro Ansätze als auch ein Tiermodell, an dem wir die Nutzung des osteogenen Potentials der genannten Zellquellen unter In-vivo-Bedingungen charakterisieren können (Jungbluth et al., 2010). Um in vivo die Differenzierung und die Verteilung der Zellen im „Critical-Size-Defect“ (Defekt kritischer Größe) detektieren zu können, werden unsere porkinen MSC stabil transfiziert, so dass auch mikrobiologische Fachkenntnisse und virale Transfektionsmethoden zur Anwendung  gelangen.  

AG Grotheer und AG Suschek

Untersuchung der molekularen Grundlage pathophysiologischer Prozesse des Morbus Dupuytren und anderer sklerotischer Komplikationen.

Morbus Dupuytren eine fibroproliferative Erkrankung der Palmaraponeurose. Strang- und Knotenbildung in der Hohlhand führen zu einer funktionellen Bewegungseinschränkung, welche mit fortschreitender Erkrankung zunimmt. Wir konnten demonstrieren, dass eine Bestrahlung mit blauem Licht (453 nm, 38 mW/cm2) die pathologische Differenzierung der Fibroblasten zu Myofibroblasten signifikant inhibieren kann (Krassovka et al. 2018). Auch konnte gezeigt werden, dass die Bestrahlung den Anteil reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in den Dupuytren-Fibroblasten weiter erhöht und an der Vermittlung des therapeutischen Effekts beteiligt sein könnten. In diesem Zusammenhang untersuchen wir die Inhibition und molekularbiologische Modulation redoxsensitiver Enzyme. 

Im Rahmen einer weiteren Studie untersuchen wir den Einfluss von karbonisierten Lösungen (CO2) auf die Myofribrogenese Morbus-Dupuytren-stämmiger Fibroblasten. Hier konnten wir bis dato nachweisen, dass bereits eine kurze CO2-Exposition effektiv eine induzierte Differenzierung der Fibroblasten inhibieren kann. Der molekulare Mechanismus hinter dieser Beobachtung stellt einen neuen Schwerpunkt unserer wissenschaftlichen Bemühungen dar. 

AG Grotheer

Ein im Aufbau befindlicher Forschungsschwerpunkt befasst sich mit dem Krankheitsbild der Osteoporose. Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im hohen Alter und zählt laut WHO zu den größten Gesundheitsproblemen in unserer Gesellschaft. Die Osteoporose ist definiert durch eine reduzierte Knochendichte, die mit einem erhöhten Frakturrisiko verbunden ist. Ursache der verminderten Knochendichte ist eine erhöhte Knochenresorption, die durch eine Überaktivität der Osteoklasten bedingt ist. Auch im Rahmen dieser alterungsabhängigen Erkrankung kommt es zu einem Ungleichgewicht zu Gunsten von reaktiven Sauerstoffspezies (oxidativer Stress), die den Krankheitsverlauf begünstigen. In diesem Zusammenhang untersuchen wir den Einfluss antioxidativer Schutzmechanismen und die Expression osteoporose-relevanter Proteine.

Wir verfügen selbstverständlich über alle entsprechenden Ethikvoten.

Motivierte Studenten *innen, die in einem gut ausgestatteten Labor eine Masterarbeit oder Promotion anfertigen möchten, können sich gerne bei uns vorstellen.

vera.grotheer(at)med.uni-duesseldorf.de

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