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Asella

ESTHER-Studie zur Prävalenz von Infektionskrankheiten mit Einfluss auf die Morbidität und Mortalität von Müttern und Neugeborenen gestartet

W.Hirsch-Institut am 03.06.2014

 

Im Rahmen der Kooperation mit der europäischen ESTHER-Allianz konnten bereits über  200 Frauen in die Studie zur Prävalenz von Infektionskrankheiten von Müttern und Neugeborenen eingeschlossen werden. Die Studie hat die Identifizierung von gefährdenden Erkrankungen für Mütter und Neugeborene im Asella Hospital und die Einleitung einer gezielten Therapie zur Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit und Verhinderung einer Mutter-Kind-Transmission zum Ziel. Hierbei erfolgt eine enge Kooperation der Mitarbeiter des Tropeninstituts mit den Abteilungen für Gynäkologie und Pädiatrie sowie bei Bedarf der HIV-Klinik des Krankenhauses. Mütter und Neugeborene werden durch Personal des Tropeninstituts klinisch untersucht und verschiedene mikrobiologische Proben gewonnen. In der institutseigenen Mikrobiologie erfolgt die Identifikation verschiedener Krankheitserreger wie Chlamydia trachomatis (Serovare D-K), Treponema pallidum, Neisseria gonorrhoeae, HIV, HBV, HCV oder B-Streptococcus. Bei Nachweis eines entsprechenden positiven Befunds der Mutter erfolgt noch vor Geburt des Kindes die Einleitung einer spezifischen Therapie durch die Kollegen der Gynäkologie sowie die gezielte Nachuntersuchung des Kindes in der Pädiatrie. Im Rahmen dieser Untersuchungen konnten bereits zahlreiche  der therapiebedürftige Befunde erhoben werden. Eine entsprechende Therapie der betroffenen Frauen und deren Partner, sowie ggf. der Kinder, wird über das ESTHER-Projekt sichergestellt. Es fiel dabei vor allem eine hohe Zahl von Chlamydien-Infektionen auf. Gegebenenfalls können weitere spezifische Untersuchungen in Deutschland erfolgen.

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