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Asella

Unterstützung von Community Projekten der medizinischen Fakultät in Asella durch das Hirsch Institute und die ESTHER-Initiative

Mit finanzieller Unterstützung durch die europäische ESTHER Inititative („Ensemble pour une Solidarité Thérapeutique Hospitalière En Réseau“) ermöglichte das Hirsch Institut in Asella die Realisierung zweier „Community Projects“ zur Verbesserung der Hygiene in ländlichen und armen Gemeinden in der Umgebung von Asella.

Die Medizinstudenten der medizinischen Fakultät der Arsi University erhalten im fünften Ausbildungsjahr durch die Abteilung für Public Health den Auftrag in Gruppen mittlerer Größe (ca. 20 StudentInnen) in den Gemeinden in und um Asella Probleme und Gefahren für die öffentliche Gesundheit zu benennen und Lösungsvorschläge zu erstellen. Zwei dieser Gruppen identifizierten in den ihnen zugeteilten Bezirken in Zusammenarbeit mit Vertretern der lokalen Bevölkerung die mangelnden Möglichkeiten zur Entsorgung von Abfällen und Exkrementen als größte Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung. In einem Vorort der Kleinstadt Iteya standen keine Möglichkeiten der allgemeinen Müllentsorgung und -verbrennung zur Verfügung. In Iteya und auf einem Marktgelände in der Stadt Bekoji standen großen Teilen der Bevölkerung keine Latrinen zur Verfügung. Die Notdurft musste in der freien Natur entrichtet werden. Vor allem auf dem Marktgelände, auf dem es in regelmäßigen Abständen immer wieder zu größeren Ansammlungen von Menschen kommt, stellt diese mangelnde Hygiene eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung durch potentielle Übertragung von Krankheiten dar. Durch Zusage einer Co-Finanzierung im Rahmen des o. g. ESTHER Projektes seitens des Hirsch Instituts konnten weitere Geldgeber gewonnen werden und die vorgeschlagenen Projekte der Medizinstudenten realisiert werden. Zwei öffentliche Toiletten und eine Müllgrube wurden in den ausgewählten Gemeinden errichtet. Die Bewohner der Umgebung wurden von den Medizinstudenten über die Vorteile von regelmäßiger Nutzung der Toiletten und verbesserter Entsorgung der anfallenden Abfälle in einer Sammelstelle aufgeklärt und in praktischen Fragestellungen unterrichtet. Zusammen mit Vertretern der lokalen Bevölkerung, der Lokalpolitik, der Universität, Studentensprechern und zwei Vertretern des Hirsch Instituts fanden im August bzw. September jeweils eine feierliche Übergaben der realisierten Hilfsmaßnahmen an die lokale Bevölkerung statt.

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