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WHITM mit dem medizinisch-humanitären Förderpreis der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ausgezeichnet

Das Hirsch Institut für Tropenmedizin (HITM) wurde für seine Aktivitäten zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten in der Arsi Region von Äthiopien mit dem Medizinisch-humanitären Förderpreis der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ausgezeichnet.

Alle zwei Jahre wird dieser Förderpreis an besonders vorbildliche medizinisch-humanitäre Projekte in Entwicklungsländern verliehen. Prämiert werden Projekte, die sich durch einen beispielhaften humanitären Einsatz für notleidende und kranke Menschen auszeichnen und durch besondere Nachhaltigkeit im Sinne des „Capacity Buildings“ (http://www.ekfs.de/de/medizinisch-humanitaere-projektfoerderung/foerderpreis.htmlwww.ekfs.de/de/medizinisch-humanitaere-projektfoerderung/foerderpreis.html).

Das Hirsch Institut für Tropenmedizin wurde 2010 als Außenstelle der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Adama Science and Technology University (ASTU) auf dem Campus der Medizinischen Fakultät der ASTU in Asella gegründet (http://www.uniklinik-duesseldorf.de/unternehmen/kliniken/klinik-fuer-gastroenterologie-hepatologie-und-infektiologie/hirsch-institute-of-tropical-medicine/). Es zielt auf eine langfristige Partnerschaft in Ausbildung und klinischer Forschung im Bereich Infektionskrankheiten und Tropenmedizin ab. Aktuelle Projekte befassen sich mit der Untersuchung von Infektionserkrankungen mit Einfluss auf die Mutter-Kind-Gesundheit, mit chronischen Lebererkrankungen, sowie Nebenwirkungen der Tuberkulose-Therapie.

Das Preisgeld beträgt EUR 50.000 und wird für die Verbesserung von Diagnose und Therapie der Tuberkulose in der Region verwendet. Äthiopien gehört zu den Ländern mit der höchsten Tuberkulose-Häufigkeit weltweit, die Möglichkeiten für die Diagnose und Behandlung der Tuberkulose sind jedoch unzureichend. Das Hirsch-Institut für Tropenmedizin wird den Aufbau einer zuverlässigen Tuberkulose-Diagnostik unterstützen und medizinisches Personal entsprechend ausbilden. Im Rahmen der Förderung  werden auch Familienangehörige, speziell Kinder, von Tuberkulosepatienten gezielt auf Tuberkulose untersucht und im Falle einer Infektion einer Behandlung zugeführt.

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