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Prof. Dr. Daniel Kotz im Interview mit Der Welt zu dem Einfluß der Tabakwerbung auf Jugendliche und junge Erwachsene
Quelle: Pixabay.com

Von: Die Welt

Prof. Dr. Daniel Kotz im Interview mit Der Welt zu dem Einfluß der Tabakwerbung auf Jugendliche und junge Erwachsene

Düsseldorf

„Gesunde Zigaretten gibt es nicht“

Die Welt beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Ansehen von E-Zigaretten und wie gezielt Werbung für Jugendliche geschaltet wird. In dem Artikel kommt auch UKD-Suchtforscher Prof. Dr. Daniel Kotz zu Wort. Sein Fazit: „Jugendliche und junge Erwachsene sind besonders empfänglich für Tabakwerbung.“

„Tabakwerbung hat vor allem zum Ziel, neue Raucher zu gewinnen, vor allem junge Menschen, sowie den Markt für Tabakprodukte zu erweitern, indem das Rauchen gefördert, das Aufhören mit dem Rauchen entmutigt, und Gesundheitsgefahren in Zweifel gezogen werden“, erklärt Professor Daniel Kotz. „Jugendliche und junge Erwachsene sind besonders empfänglich für Tabakwerbung.“ Die Werbung spreche bewusst psychologische Bedürfnisse von Jugendlichen an – etwa den Wunsch beliebt sein zu wollen und zu einer Gruppe zu gehören. „Tabakwerbung erhöht erwiesenermaßen die Wahrscheinlichkeit, dass junge Menschen das Rauchen ausprobieren und zum regelmäßigem Konsum verführt werden“, so der Professor für Suchtforschung und klinische Epidemiologie vom Universitätsklinikum Düsseldorf.

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article196270349/Gesunde-Zigaretten-gibt-es-nicht.html

 

 

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