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Spatenstich für "Medizinisches Forschungszentrum II"

Spatenstich für "Medizinisches Forschungszentrum II"

Düsseldorf

Die Düsseldorfer Universitätsmedizin erhält ein neues Gebäude für Forschung und Lehre, in dem zukünftig das Institut für Allgemeinmedizin eine Heimat finden wird.

Am Freitag, den 21. Oktober, setzten Universitätsklinikum Düsseldorf und Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität zusammen mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck den ersten Spatenstich für den Neubau.

Er entsteht auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf und wird u.a. das Centre for Health and Society, Einrichtungen der Zahnmedizin und auch Dekanat und Studiendekanat der Medizinischen Fakultät beheimaten.

„Die Unikliniken ermöglichen medizinische Behandlungen von kompliziertesten Erkrankungen. Sie treiben Spitzenforschung voran und bilden exzellente Ärztinnen und Ärzte aus. Für diese Aufgaben braucht es Infrastruktur auf höchstem Niveau: modernste Gebäude mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und kurzen Wegen“, sagte Ministerin Schulze.

Die Landesregierung stellt im Rahmen des Medizinischen Modernisierungsprogramms (MedMoP) für dieses Gebäude 25 Millionen Euro bereit. Insgesamt fließen 338 Mio Euro aus dem Medizinischen Modernisierungsprogramm für 14 Neubau- bzw. Modernisierungs- und Sanierungsprojekte an die Düsseldorfer Universitätsmedizin. Das Medizinische Forschungszentrum II ist ein erster Schritt zur Bündelung wissenschaftlicher und administrativer Einrichtungen der Medizinischen Fakultät in zentralen Gebäuden auf dem Campus des Universitätsklinikums. Im neuen Forschungsgebäude stehen 4.400 qm Nutzfläche und 430 qm allein für Seminarflächen zur Verfügung.

Der „Hauptbewohner“, das Centre for Health and Society, umfasst die Institute für Allgemeinmedizin, für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, für Biometrie und Epidemiologie, für Medizinische Soziologie, für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie sowie die Arbeitsgruppe Umweltepidemiologie. Die Einrichtungen haben gemeinsam, dass sie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eines gesunden Lebens und einer modernen gesundheitlichen Versorgung untersuchen und helfen, diese in unserer Gesellschaft weiter zu entwickeln.

Dekan Prof. Dr. Joachim Windolf bedankte sich bei Ministerin Schulze im Namen der Medizinischen Fakultät: „Wir schaffen hier eine effiziente und leistungsfähige bauliche Infrastruktur für die Wissenschaft und freuen uns sehr, nun unseren Medizinstudierenden mit Dekanat und Studiendekanat in diesem einen Gebäude eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung stellen zu können.“

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