Affektforschung

Was ist Psychophysiologie?

Die Psychophysiologie untersucht die körperlichen Begleitreaktionen des Erlebens und Verhaltens des Menschen. Wissenschaftliches Ziel ist dabei, aufgrund gemessener Körperreaktionen (z.B. Herzfrequenz, Hautleitfähigkeit, Muskelanspannung, Blutdruck, etc.)  Erkenntnisse über Wahrnehmung, Verarbeitung und Verhaltenswirksamkeit von Umweltreizen zu erlangen, welche den Probanden im psychophysiologischen Experiment dargeboten werden. Mittels der so erhobenen physiologischen Meßwerte und der zusätzlichen Akquisition subjektiver Daten können neue Erkenntnisse über das Zusammenwirken von Geist und Körper und deren gegenseitige Beeinflussung gewonnen werden. Die Psychophysiologie ist demnach sowohl eine grundlagenorientierte als auch anwendungsbezogene psychologische Forschungsdisziplin, welche für die Psychosomatische Medizin eine herausragende Bedeutung besitzt.

Was ist Psychophysiologische Affektforschung ?

Die Psychophysiologische Affektforschung ist ein Teilgebiet der experimentellen Psychophysiologie und mißt die physiologischen Begleitreaktionen des affektiven Erlebens von Probanden, welche in einer experimentellen Situation emotional getönten Reizen ausgesetzt sind. Aufgrund der hierbei in der Regel auf  mehreren Ebenen gewonnenen Daten (Biosignale und subjektive Daten durch die Selbsteinschätzung der Versuchspersonen mit speziellen Fragebögen bzw. Antwortskalen zum affektiven Erleben) hofft man, Rückschlüsse über die Prinzipien der Wahrnehmung und Verarbeitung von emotional bedeutsamer Information beim Menschen, insbesondere bei psychisch und psychosomatisch erkrankten Personen ziehen zu können.

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 23.09.2015
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