Die Graphiksammlung ‚Mensch und Tod‘ am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik  der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist eine der umfassendsten und qualitativ hochwertigsten Graphiksammlungen zu den Themen Sterben, Tod und Totentanz. Sie umfasst Originale aus der Zeit vom 15. bis 21. Jahrhundert und ermöglicht damit einen breiten Überblick über die Entwicklung der Todesdarstellungen in der europäischen Kunst vom Spätmittelalter bis heute. Die Graphiksammlung ‚Mensch und Tod‘ wurde im Jahr 1976 durch den Erwerb der Sammlung Block begründet. 1991 gelang der Ankauf eines zweiten Konvoluts aus dem Besitz des Stuttgarter Journalisten Robert Matzek. Die Sammlung wird ständig erweitert – insbesondere durch aktuelle Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. 

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums wurde eine kleine Festschrift herausgegeben, in der einige ausgewählte Sammlungsstücke präsentiert werden: 

Jörg Vögele und Luisa Rittershaus (Hg.), Danse Macabre – Totentanz – Dance of Death. 40 Jahre Graphiksammlung Mensch und Tod der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Göttingen 2016.

 

Kontakt

Prof. Dr. Jörg Vögele, Luisa Rittershaus, M.A., Yvonne Gavallér, M.A. und Christa Reißmann
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Universitätsstr. 1, D-40225 Düsseldorf
Tel.: 0211/8113943, Fax 0211/8113949

Email: joerg.voegele@hhu.de
Shortlink dieser Internetseite: www.uniklinik-duesseldorf.de/graphiksammlung
Digitalisate: digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/3113365

    

 

Laufende Forschungsprojekte zur Sammlung

Dancing with Mr. D.
Let’s rock den Tod und den Totentanz in Verbindung mit Rock- und Popmusik und Zeitgenössischer Kunst

Jörg Vögele, Luisa Rittershaus, Anna Schiller
Redaktion: Yvonne Gavallér
Bildbearbeitung und Photographie: Christa Reissmann

In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf arbeiten wir derzeit an einem Projekt zum Thema Sterben und Tod in der populären Musik in Verbindung mit der bildenden Kunst:

Ein guter Song, tanzbar, drei Minuten, flüchtig, vergänglich, das Ende kommt gewiss und ist unausweichlich wie der Tod. Obwohl als Jugendkultur in den 1950er und 1960er Jahren gestartet, waren Vergänglichkeit, Sterben und Tod in der Rock- und Popmusik immer präsent. Die Themen ähneln denjenigen der Bildenden Künste aus der Tradition der Totentänze, Vanitas und Memento Mori Darstellungen, wie wir sie in der Graphiksammlung Mensch und Tod der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die hier am Institut betreut wird, finden.    

Das Vorhaben führt diese beiden Stränge zusammen. Nach einer strukturierenden Einführung stellen zahlreiche Autoren und Autorinnen – viele aus dem Umfeld der Heinrich Heine Universität  – exemplarisch Songs und Bands vom Beat der 1960er Jahre, dem Classic Rock, Punk und Reggae bis hin zum Pop und Hip Hop vor. Diese werden mit Abbildungen aus der Graphiksammlung Mensch und Tod sowie mit zeitgenössischen Kunstwerken vorwiegend aus dem Düsseldorfer Raum zu einer themenbezogenen Komposition von textlichen sowie bildlichen Beiträgen verknüpft.

Es wird also gestorben, gemordet und getrauert, aber auch mit dem Tod kokettiert werden - selbst wenn die legendäre Textzeile aus My Generation von The Who „Hope I die before I get old“ schon längst nicht mehr gilt. Die Vertreter der Jugendkultur von einst sind alt geworden, Todesahnungen oder das Wissen um infauste Diagnosen prägen das künstlerische Spätwerk. Höchste Zeit demnach, das Thema in einem Buch zusammenzufassen.

 

 

Weitere Aktivitäten

a)     Ausstellungsbeteiligungen

Düsseldorf, 12. Mai - 10. Juli 2016
Beteiligung an der Ausstellung „Vom Heldenglanz zum Totentanz“,  Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Historienmalers Alfred Rethel, in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.

Langenfeld, 17. Oktober  2016 – 15. Februar 2017
Beteiligung an der Ausstellung „Der Blaue Reiter“, Stadtmuseum Langenfeld.

Osnabrück, Felix-Nussbaum-Haus, 12. Februar  – 25. Juni 2017
Beteiligung an der Ausstellung „DANSE MACABRE. Tanz und Tod in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts“.

Osnabrück, Diözesanmuseum, 11. Februar  – 25. Juni 2017
Beteiligung an der Ausstellung „Im Angesicht des Todes. Begegnung zwischen Schicksal und Hoffnung“.

Düsseldorf, 06. Juli  - 10. September 2017
Beteiligung an der Ausstellung „Weberaufstand – Käthe Kollwitz“ , Eine Ausstellung zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz, in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.

 

b) Sachspenden von Künstlern

Arbeiten von Achim Fischel, Acacio Puig, Simone Vögele

 

Unterstützen auch Sie die Graphiksammlung durch Ihre Spende!

Spendenkonto (Spendenquittung möglich)

Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität (Ges. F.u.F. HHUD)
Verwendungszweck: 74560 Totentanzsammlung
Konto-Nr. 303117600
BLZ: 300 700 10 
Deutsche Bank Düsseldorf

Bild Vögele

Prof. Dr. Jörg Vögele

Kurator

Email: joerg.voegele@hhu.de


Telelefon: +49 211 81 13942

Fax: +49 211 81 13949

Büro: Gebäude 23.12, Etage 04, Raum 43

Bild Reißmann

Christa Reißmann

Bildbearbeitung und Reproduktion

Email: christa.reissmann@hhu.de


Telelefon: +49 211 81 13944

Fax: +49 211 81 13949

Büro: Gebäude 23.12, Etage 04, Raum 22

Bild Rittershaus

Luisa Rittershaus, M.A.

Wissenschaftliche Hilfskraft

Bild Gavaller

Yvonne Gavallér, M.A.

Wissenschaftliche Hilfskraft

 

 

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 07.12.2017
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