Schwerpunkte

  • Analysenschwerpunkte

    • Angeborene Stoffwechselerkrankungen
    • Gesamtgebiet der klinischen Chemie und Hämatologie
    • Harn- und Nierendiagnostik
    • Klinische Toxikologie und Spurenelementanalytik
    • Störungen des Knochenstoffwechsels
    • Tumorerkrankungen

  • Forschungsschwerpunkte

    • Beta-adrenerge Signaltransduktion
    • Chromatinstruktur und Zellkernarchitektur
    • Molekulare Mechanismen des Alterns
    • Labordiagnostik renaler Krankheiten
    • Nicht-viraler Gentransfer
    • Qualitätsmanagement im medizinischen Laboratorium

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik betreibt das Zentrallabor des Universitätsklinikums. Es führt Laboranalysen für die Patienten des Universitätsklinikums durch, ist an zahlreichen klinischen Studien beteiligt und entwickelt neue Analyseverfahren für die Prävention, Diagnose und Therapiebegleitung von Erkrankungen.

Darüber hinaus ist das Institut Mitglied mehrerer Forschungsverbünde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die molekulare Mechanismen des Alterns, molekulare Grundlagen der Herzfunktion und umweltinduzierte Grundlagen der Krankheitsentstehung erforschen. Das Institut ist ein Zentrum für Qualitätsmanagement im medizinischen Laboratorium und führt auf diesem Gebiet Fortbildungsveranstaltungen durch.

Das Institut führt auf Anforderung der verschiedenen Kliniken etwa drei Millionen Analysen pro Jahr durch. Die Analysenanforderungen erfolgen auf speziellen Bögen, die per EDV eingelesen werden. Durch eine automatische Probenverteilung und Probenverlagerung, die Online-Analytik und die Übermittlung der Laborergebnisse auf die anfordernden Stationen durch das Klinikinformationssystem konnten die Antwortzeiten stark reduziert werden.

Das Institut unterhält ein spezielles Notfall-Labor, das zeitkritische Analysen selbst an Wochenenden Tag und Nacht erstellt. Das Analysenspektrum konnte durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie und Kapilarelektrophorese sowie durch molekularbiologische Techniken erweitert werden.

Forschung und Lehre
Forschungsschwerpunkt des Instituts auf dem Gebiet der Labordiagnostik sind Nierenerkrankungen. Darüber hinaus wurde eine eigene zellbiologische Forschungsabteilung aufgebaut, deren Schwerpunkte auf den Gebieten Signalübertragung, Zellkernarchitektur und Chromatinstruktur (Struktur der Erbsubstanz) liegen.

Mit diesen Schwerpunkten ist das Institut in diverse Verbundforschungsvorhaben der Heinrich-Heine-Universität eingebunden, unter anderem die Sonderforschungsbereiche 612 und 503 und einen neuen Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet molekularer Mechanismen des Alterns. Daneben werden weitere Einzelprojekte des Instituts von der Deutschen Forschungsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe gefördert.

Die ärztliche Approbationsordnung sieht einen praktischen und theoretischen Unterricht in Klinischer Chemie und Hämatologie vor. Diese Forderungen erfüllt das Institut durch regelmäßig abgehaltene Vorlesungen, Seminare, Praktika und Wahlpflichtkurse im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichtes für Studierende der Humanmedizin vom 3. bis inklusive 5. Studienjahr, sowie durch das Angebot einer Laborwoche für PJ-Studierende.
Mit dem Wintersemester 2013/2014 wurde in Düsseldorf der Modellstudiengang für Humanmedizin eingeführt, um eine bessere Verzahnung von naturwissenschaftlichen, theoretisch-medizinischen und klinischen Inhalten und deutliche Steigerung des Angebotes an praktischen Unterrichtseinheiten vom 1. Semester an zu erreichen. An der Planung, Umsetzung und interdisziplinären Integration dieses neuen Unterrichtskonzeptes ist das Institut federführend beteiligt.

Darüber hinaus beteiligt sich das Institut maßgeblich an der Ausbildung medizinischer Eliten im Rahmen mehrerer Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgesellschaft.

Vita Universitätsprofessor Dr. med. Fritz Boege

1978-1985: Studium Humanmedizin in Würzburg
Juni 1985: Staatsexamen und Approbation
1981-1983: Ausbildungsstipendium am MPI für Biophysik, Frankfurt/M., Max-Planck-Gesellschaft
1985-1987: Doktorand am Institut für Physiologische Chemie, Universität Würzburg,Ausbildungsstipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung
1987: Promotion mit summa cum laude
1987-2002: Leiter des Klinisch-Chemischen Hauptlabors der Medizinischen Poliklinik, Universität Würzburg
1993: Facharzt für Labormedizin
1994: Farmitalia-Carlo-Erba-Preis der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie
1995: Habilitation für das Fach Laboratoriumsmedizin und Klinische Biochemie
1996: Gastprofessur für Molekularbiologie, Univ. Århus, DK, Auslandsstipendium Deutsche Krebshilfe/Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung
1996: Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis der LMU München, Wulf-Vater-Dihydropyridine-Forschungspreis der Universität Mainz
1996: C4-Professur für Klin. Chemie,RWTH-Aachen, 3. Platz
1997: Rudolf-Thauer-Preis, Deutsche Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung
1997: C4-Professur für Laboratoriumsdiagnostik, Universität Leipzig, 3. Platz
2000: Wissenschaftlicher Oberassistent
2001: Ordentliche Professur für Klinische Chemie,Universität Zürich, 1. Platz
  Professor Fritz Boege veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachpublikationen.
  Er ist seit 2002 Universitätsprofessor (C4) für Klinische Chemie und Labormedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik.

Institutsleitung


Bild von:  Univ.-Prof. Dr. med. Fritz Boege
Univ.-Prof. Dr. med. Fritz Boege
Direktor des Instituts
Straße
Moorenstr. 5
Ort
40225 Düsseldorf
Tel.: 
+49 (0) 2 11- 8 11 77 69
Fax: 
+49 (0) 2 11- 8 11 80 21

Weitere Informationen

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