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Das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin erforscht und lehrt die historischen, theoretischen und ethischen Grundlagen medizinischen Denkens und Handelns.

In der Forschung werden spezifische historische und ethische Fragestellungen der Medizin bearbeitet und die historiographisch rekonstruierten Entwicklungslinien der Medizin für aktuelle Fragen nutzbar gemacht.

In der Lehre erfüllt das Institut die Aufgabe Studierenden, Ärztinnen und Ärzten sowie allen Interessierten Medizingeschichte, Wissenschaftstheorie und medizinethische Kompetenz zu vermitteln. Damit dient das Institut dem Zweck, wesentliche für die Ausübung des ärztlichen Berufes unverzichtbare Fähigkeiten und Einsichten zu erforschen und zu unterrichten.

Auf diese Weise wird durch das Institut die Medizin in ihren Wechselwirkungen mit der Gesellschaft in ihrer geisteswissenschaftlichen und kulturellen Dimension vertreten.

Forschung am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Das Institut verfolgt in der Forschung mehrere Schwerpunkte. Lokalhistorische Untersuchungen haben ebenso ihren Platz wie vergleichende internationale Studien. Aktuelle ethische Dilemmata werden ebenso analysiert und diskutiert wie theoretische Fragen der vergangenen, aktuellen und zukünftigen medizinischen Wissensentwicklung, Epidemiologie und medizinischen Praxis. Die Forschungsarbeiten des Instituts haben einen interdisziplinären Charakter, Fragestellungen und Methoden verschiedener akademischer Fächer (z.B. Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Ethnologie) werden auf die Medizin bezogen und für diese nutzbar gemacht. Neben den auf den Seiten des Institutes einzeln genannten Drittmittelprojekten verfolgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigene Forschungs-, Habilitations-, und Promotionsprojekte, die aus den Mitarbeiterseiten ersichtlich werden.

Ein umfangreicher Fachapparat mit derzeit über 20.000 Bänden steht Bibliotheksbenutzern im Institut und über Fernleihe zur Verfügung. Hier wird auch der Nachlass des Nobelpreisträgers John Eccles wissenschaftlich aufgearbeitet.

Darüber hinaus kuratiert das Institut die Graphiksammlung der Heinrich-Heine-Universität mit über 4.000 Originalgraphiken und Zeichnungen zum Thema „Mensch und Tod“, die weltweit größte und bedeutendste ihrer Art.

Lebenslauf Prof. Dr. Heiner Fangerau

- Geboren in Bremen

- Studium an der Ruhr-Universität Bochum; 1996-1998 Studentische Hilfskraft am Institut für Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum

- 3. Staatsexamen Medizin 1999; Approbation 2001

- Promotion am Institut für Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum zur Geschichte der Rassenhygiene/Eugenik 2000

- AiP in den Fächern Neurologie und Psychiatrie in Bremen und Bonn; Stipendiat des Graduiertenkollegs GRK 246 „Pathogenese von Krankheiten des Nervensystems“ an der Universitätsklinik Bonn 2000-2002

- 2002 bis 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Georg-August-Universität Göttingen

- 2003-2008 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, seit 2004 stellvertretender Direktor des Institutes für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

- Habilitiert im Fach Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin 2007

- Von Dezember 2008 bis Oktober 2014 (Gründungs-)Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm.

- Oktober 2014 bis Dezember 2015 Direktor des Institutes für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln.

- Seit Januar 2016 Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Von 2011-2014 Vorsitzender der Ethikkommission der Universität Ulm und des Komitees für Klinische Ethikberatung der Universität Ulm. Von 2011-2014 gehörte Heiner Fangerau der Ethikkommission der Landesärztekammer Baden-Württemberg an.

Vorstand der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (seit 2011) an. Von 2010 bis 2013 Vorsitzender des Fachverbandes Medizingeschichte, von 2013 bis 2015 Präsident der European Association for the History of Medicine and Health

Mitherausgeber des Medizinhistorischen Journals, von Sudhoffs Archiv, von Medicine Studies und des Journals of the History of Medicine and Allied Sciences.

Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

2014 Ehrendoktorwürde (Dr. h.c.) der Medizinischen und Pharmazeutischen Universität Carol Davila Bukarest

 

 

 


Bild von: Herr Univ.-Prof. Dr. med. Heiner Fangerau
Herr Univ.-Prof. Dr. med. Heiner Fangerau
Lehrstuhlinhaber
Berufsbezeichnung
Studierendensprechstunde mit Voranmeldung: Do 15-17 Uhr (in der Vorlesungszeit).
Gebäude-Nr.: 
Gebäude 23.12
Ebene: 
Ebene 04
Zimmer-Nr.: 
Interims-Büro 66
Straße
Universitätsstr. 1
Ort
40225 Düsseldorf
Tel.: 
Tel. +49 (0)211-81-13940 (Sekretariat), -81-13943 (interim)
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Programm des Forums Medizingeschichte / History of Medicine Working Group im SoSe 2016

Programm des Forums Medizingeschichte / History of Medicine Working Group im Sommersemester 2016

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  • Zuletzt aktualisiert am 01.04.2016
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