Schwerpunkte

  • Klinische Untersuchungen

    • Arbeitsmedizinische Vorsorge
      (ArbMedVV; DGUV Grundsätze)
    • Wiedereingliederung nach längerer Erkrankung (BEM)
    • Betriebliche Gesundheitsförderung
    • Arbeitsmedizinische Zusammenhangs- begutachtung, insbesondere zu
              - asbestbedingten Erkrankungen
              - allergischen Erkrankungen
                der Atemwege
              - kardialen Erkrankungen
    • kardiopulmonale Leistungsfähigkeit
  • Forschung zu arbeits- und umweltbedingten Erkrankungen

    • Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen
    • Gesundheit von Studierenden
    • Arbeit und Alter
    • Ursachen und Wirkungen von Arbeitsstress
    • Versorgungsforschung v.a. im betrieblichen Kontext
    • Chronische Erkrankung (z.B. Asthma, Rheuma, Diabetes mellitus) und Arbeit
    • Betriebliche Gesundheitsförderung
    • Lärmwirkung am Arbeitsplatz
    • Berufskardiologie
    • Arbeitslosigkeit und Gesundheit
    • Umwelt und Gesundheit

Herzlich Willkommen bei der Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin!

Das Institut vertritt die Fächer Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin sowie Umweltepidemiologie in Forschung, Lehre und Klinik.
In Lehre und Klinik wird das gesamte Spektrum der Arbeitsmedizin behandelt sowie ausgewählte Themen der Sozialmedizin und Umweltmedizin.
Das Institut ist Gründungsmitglied des „Centre for Health and Society“ der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf.

Was ist Arbeitsmedizin?
Die Arbeitsmedizin untersucht Wechselbeziehungen zwischen beruflicher Tätigkeit und dem Menschen, seiner Gesundheit und seinen Krankheiten. Ihr Ziel ist dabei, präventive Maßnahmen zu entwickeln, die verhindern sollen, dass der Berufstätige durch seine Arbeitsbedingungen gesundheitliche Schäden erleidet. Insbesondere geht es darum, Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen.

Was ist Sozialmedizin?
Das Wirkungsfeld der Sozialmedizin ist die soziale, d. h. die gesellschaftliche Umwelt der Menschen. Zentrale Frage ist in diesem Zusammenhang, welchen Anteil die soziale Umwelt bei der Entstehung, Verhütung und Behandlung von Krankheiten hat. Die Sozialmedizin befasst sich dementsprechend weniger mit dem Einzelnen als vielmehr mit Personen- oder ganzen Bevölkerungsgruppen. Wie alle medizinischen Fachgebiete hat sie das Ziel, zum Schutz, zur Erhaltung, zur Besserung und zur Wiederherstellung der Gesundheit der Bevölkerung beizutragen. Ergänzend hierzu beschäftigt sich die Sozialmedizin wissenschaftlich und praktisch mit der Organisation des Gesundheitswesens und der sozialen Sicherung.

Was  ist Umweltmedizin, was bedeutet Umweltepidemiologie?
Die Umweltepidemiologie als wichtiges Teilgebiet der Umweltmedizin befasst sich mit der Untersuchung von  Auswirkungen verschiedener Umweltexpositionen (z. B. Luftverschmutzung, Lärm, etc.) auf die menschliche Gesundheit. Sie integriert bei ihrer Forschung verschiedene Arbeitsrichtungen und Methoden, wie z. B. epidemiologische und statistische Methoden der bevölkerungsbezogenen Forschung, Expositionsermittlung und -monitoring und Risikoabschätzung. Sie steht darüber hinaus in enger Beziehung zu natur-, sozial- und umweltwissenschaftlichen Arbeitsrichtungen.

Im Gegensatz zur kurativen Medizin, wie sie in der Chirurgie oder der Inneren Medizin praktiziert wird, steht bei den Fächern Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin und Umweltepidemiologie nicht die Therapie des bereits Erkrankten, sondern die Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung sowie die Rehabilitation und Wiedereingliederung des (arbeitenden) Menschen im Vordergrund. In diesem Kontext arbeitet das Institut mit verschiedenen Partnern aus anderen medizinischen Fachgebieten, aber auch mit anderen Disziplinen wie der Psychologie, Soziologie, Epidemiologie/Statistik, Informatik, Biologie, Toxikologie und Umweltmonitoring sowie anderen Fachgebieten zusammen.

Unsere Forschung konzentriert sich auf folgende Themen:

Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und Gesundheit der Beschäftigten
(Work conditions in health care and health of employees):

Verletzungen/Infektionen; psychosoziale Arbeitsbedingungen und Stress; Schichtarbeit; alternsgerechte Arbeit - bei Ärzten, Pflegekräften, medizinischen Fachangestellten u.a. (siehe auch Versorgungsforschung); Analysen und Interventionen

Gesundheit von Studierenden:
Studienbedingungen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit (nicht nur) von Studierenden der Medizin

Arbeit und Alter (Work and age):
Alternsgerechte Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit; Analysen und Interventionen

Arbeitsstressforschung und -stresspräventionsforschung
(Workstress and prevention of workstress):
Kurzfristige und langfristige gesundheitliche Wirkungen von psychosozialem Stress, Prävention von Stressfolgen durch personenbezogene und situationsbezogene Maßnahmen (Verhaltens- und Verhältnisprävention); Analysen und Interventionen3.  

Sich ändernde Arbeitsbedingungen - Arbeit 4.0
Änderungen der Arbeitsbedingungen durch Veränderung der Arbeitswelt: Neue Analyseinstrumente, Analysen und Interventionen zur Gesunderhaltung.

Versorgungsforschung (Health Services Research):
Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und der Qualität der Patientenversorgung; patientenorientierte Medizin (insbesondere Asthma Versorgung); betriebsnahe Versorgungsnetzwerke für Beschäftigten mit psychischen Erkrankungen; Analysen und Interventionen

Chronische Erkrankung und Arbeit
Auswirkungen von chronischen Erkrankungen wie Asthma, Rheuma, Diabetes mellitus auf die Arbeitsfähigkeit und Umgang mit diesen Erkrankungen im beruflichen Kontext

Betriebliche Gesundheitsförderung (Work Site Health Promotion) :
Beiträge der Betriebsmedizin zur gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung: Gesundheitsförderung und betriebliche Primärprävention arbeitsbedingter Erkrankungen; Sekundärprävention (Früherkennung) von Erkrankungen; Tertiärprävention - Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit bei krankheitsbedingtem Leistungswandel und zunehmendem Alter; etc.; Analysen und Interventionen

Lärmwirkungsforschung (noise effects on health) :
Lärm an Arbeitsplätzen (z.B. im Krankenhaus)

Berufskardiologie (Occupational cardiology) :
Kardiale Auswirkungen von psychosozialem Stress; von Schichtarbeit und Schlafmangel; von schwerer körperlicher Arbeit / Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze; Hypoxie im Brandschutz; Feinstaub; Lärm; etc.

Arbeitslosigkeit und Gesundheit (unemployment and health) :
Gesundheitsförderung von Menschen in Arbeitslosigkeit

Umwelt und Gesundheit (Environmental Health):
Schwerpunkt dieser Arbeiten ist es, die Auswirkungen von verschiedenen Umweltbedingungen wie z. B. der Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Chemikalien in der Nahrung oder die Belastung gegenüber ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung auf die menschliche Gesundheit zu untersuchen.

Zwischen den Schwerpunkten gibt es natürliche Schnittmengen. Einzelne Forschungsprojekte finden Sie hier:  Projekte

Institutionelle Kooperationen
Das Institut beteiligt sich am Graduiertenkolleg "Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis" der Heinrich-Heine-Universität.

Leitung

Prof. Dr. med. Peter Angerer
Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Geb. 23.11.00.66
0211 8114721
Peter.Angerer@uni-duesseldorf.de

Weitere Informationen

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  • Zuletzt aktualisiert am 15.09.2016
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