Schwerpunkte

  • Untersuchungsschwerpunkte

    • Stressfolgen
    • Asbestbedingte Erkrankungen wie Bronchialkarzinom
    • Pleuramesotheliom, Lungenfibrose
    • Lösungsmittelbedingte Erkrankungen
    • Allergische Erkrankungen der Atemwege
    • Arbeitsbedingte Gesundheitsschäden
    • Gesundheitsförderung, Vorsorge, Diagnose(sicherung) im Rahmen arbeitsmedizinischer
      Zusammenhangsbeurteilung und Therapie(vorschläge)

     

     

  • Forschungsschwerpunkte

    • Berufskardiologie
    • Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen
    • Stressforschung und Stresspräventionsforschung
    • Schichtarbeit und Gesundheit
    • Betriebliche Gesundheitsförderung
    • Arbeit und Alter
    • Arbeitslosigkeit und Gesundheit
    • Akute u. chronische Wirkungen v. Lärm auf Gehör, Vegetativum, Herz-Kreislauf-System
    • Psychische und hormonale Auswirkungen von Fluglärm auf die Anwohner an (Groß-) Flughäfen.

....... Unsere Seiten befinden sich derzeit noch im Aufbau. Weitere Inhalte folgen....

 

Herzlich Willkommen bei der Arbeitsmedizin und Sozialmedizin!

Das Institut vertritt die Fächer Arbeitsmedizin und Sozialmedizin in Forschung, Lehre und Klinik.

In Lehre und Klinik wird das gesamte Spektrum der Arbeitsmedizin behandelt sowie ausgewählte Themen der Sozialmedizin.

Die Forschung konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

1.       Berufskardiologie - Occupational cardiology: z.B. kardiale Auswirkungen von psychosozialem Stress; Schichtarbeit und Schlafmangel; schwerer körperlicher Arbeit / Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze; Hypoxie im Brandschutz; Feinstaub; Lärm; etc.

2.       Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen - Health Care: Verletzungen/ Infektionen; Psychosozialer Stress; Schichtarbeit; alternsgerechte Arbeit - bei Medizinstudenten, Ärzten, Pflegekräften; Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und der Qualität der Patientenversorgung

3.       Stressforschung und Stresspräventionsforschung - Occupational Psychosocial Stress: kurzfristige und langfristige gesundheitliche Wirkungen von psychosozialem Stress, Prävention von Stressfolgen durch personenbezogene und situationsbezogene Maßnahmen (Verhaltens- und Verhältnisprävention)

4.       Wechselwirkungen zwischen Schichtarbeit - Shiftwork -  und Schlaf sowie Gesundheit

5.       Betriebliche Gesundheitsförderung/Versorgungsforschung - Work Site Health Promotion/Health Services Research - Beiträge der Betriebsmedizin zur gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung: Gesundheitsförderung und betriebliche Primärprävention arbeitsbedingter Erkrankungen; Sekundärprävention (Früherkennung) von Erkrankungen; Tertiärprävention - Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit bei krankheitsbedingtem Leistungswandel und zunehmendem Alter; etc.

6.       Arbeit und Alter

7.       Arbeitslosigkeit und Gesundheit

Zwischen den Schwerpunkten gibt es Schnittmengen. Einzelne Forschungsprojekte finden Sie hier:  Projekte

Institutionelle Kooperationen

Das Institut ist Teil des neu geschaffenen „Centre for Health and Society“ der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf (siehe auch Allgemeinmedizin, Medizinische Soziologie, Public Health als Gründungsmitglieder).

Das Institut beteiligt sich am Graduiertenkolleg "Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis" der Heinrich-Heine-Universität.


Was ist Arbeitsmedizin?

Die Arbeitsmedizin untersucht Wechselbeziehungen zwischen beruflicher Tätigkeit und dem Menschen, seiner Gesundheit und seinen Krankheiten. Ihr Ziel ist dabei, präventive Maßnahmen zu entwickeln, die verhindern sollen, dass der Berufstätige durch seine Arbeitsbedingungen gesundheitliche Schäden erleidet. Insbesondere geht es darum, Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen.

Was ist Sozialmedizin?

Das Wirkungsfeld der Sozialmedizin ist die soziale, d. h. die gesellschaftliche Umwelt der Menschen. Zentrale Frage ist in diesem Zusammenhang, welchen Anteil die soziale Umwelt bei der Entstehung, Verhütung und Behandlung von Krankheiten hat. Die Sozialmedizin befasst sich dementsprechend weniger mit dem Einzelnen als vielmehr mit Personen- oder ganzen Bevölkerungsgruppen. Wie alle medizinischen Fachgebiete hat sie das Ziel, zum Schutz, zur Erhaltung, zur Besserung und zur Wiederherstellung der Gesundheit der Bevölkerung beizutragen. Ergänzend hierzu beschäftigt sich die Sozialmedizin wissenschaftlich und praktisch mit der Organisation des Gesundheitswesens und der sozialen Sicherung.

Arbeitsmedizin und Sozialmedizin sind klinische Fächer. Im Gegensatz zur kurativen Medizin, wie sie in der Chirurgie oder der Inneren Medizin praktiziert wird, stehen aber nicht die Therapie des bereits Erkrankten, sondern die Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung sowie die Rehabilitation und Wiedereingliederung des (arbeitenden) Menschen im Vordergrund. In diesem Kontext arbeitet das Institut mit verschiedenen Partnern aus anderen medizinischen Fachgebieten, aber auch mit anderen Disziplinien wie der Psychologie, Soziologie, Epidemiologie/Statistik, Informatik und anderen zusammen.