Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Ulrich MödderMoorenstr. 5 40225 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211- 8 11 77 52 Fax: +49 (0) 211- 8 11 61 45 moedder@uni-duesseldorf.de |
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Aufgabengebiet des Instituts für Radiologie ist der Einsatz radiologischer Untersuchungen und Großgeräte zur Diagnostik unterschiedlicher Erkrankungen des gesamten Körpers. Die großen Untersuchungsfelder sind dabei Tumoren, Entzündungen, Herzerkrankungen und Verletzungsfolgen. Auch Erkrankungen der Gefäße können mit modernen angiographischen Verfahren erkannt und dargestellt werden.
Bei der Untersuchung werden konventionelle Röntgendiagnostik, Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Ultraschall eingesetzt. Nur die ersten beiden Untersuchungsverfahren verwenden Röntgenstrahlen und sind daher mit einer Strahlenbelastung verbunden. Auch diese Belastung ist jedoch gesundheitlich unbedenklich, da in der Klinik modernste Geräte zur Verfügung stehen, die mit deutlich geringeren Strahlungsmengen arbeiten als noch vor wenigen Jahren üblich.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Instituts ist die interventionelle Radiologie. Hierbei behandelt das Institut Gefäßerkrankungen mit minimal invasiven Eingriffen. Dazu gehören zum Beispiel Gefäßdilatationen oder Stentapplikationen bei Verengungen oder Verschlüssen von Gefäßen. Durch einen Ballonkatheter, mit dem das Gefäß aufgeweitet wird, oder durch den Einsatz von Gefäßprothesen aus Metall, den so genannten Stents, wird der Blutfluss wiederhergestellt. Weitere Eingriffe sind Embolisationen zum Verschluss von Gefäßen bei Blutungen sowie der Verschluss von Gefäßkonvoluten bei Missbildungen.
Zum therapeutischen Spektrum zählen auch Lysetherapien: Hierunter versteht man die lokale medikamentöse Auflösung einer Thrombose über einen Katheter. In vergleichbarer Technik werden auch lokale Chemotherapien durchgeführt, beispielsweise bei Lebertumoren.
Forschung und Lehre
Einer der Forschungsschwerpunkte des Instituts liegt im Bereich der Neuroradiologie. So werden die Bedeutung der Magnetresonanztomographie in der Diagnostik von Hirninfarkten und Entzündungen im Gehirn erforscht. Aber auch auf Knochenmarkserkrankungen, entzündliche Gelenkserkrankungen sowie CT-Koronarographie und Brustdrüsenkarzinome beziehen sich wissenschaftliche Fragestellungen. Ein weiteres Forschungsfeld ist die CT-Kolographie bei Darmtumoren. Hier werden besonders die Vor- und Nachteile der CT-Kolographie gegenüber der üblichen Darmspiegelung untersucht.
Vita Universitätsprofessor Dr. med. Ulrich Mödder
| 1966-1971: | Medizinstudium in Köln |
| 1971: | Promotion, Thema: „Über die berufliche Eingliederung Jugendlicher mit einem frühkindlichen Hirnschaden“, Rehabilitationszentrum der Universität zu Köln |
| 1972-1973: | Medizinalassistent |
| 1973: | Assistenzarzt am Radiologischen Institut der Universität zu Köln |
| 1978-1979: | Institut und Poliklinik für Strahlentherapie der Universität zu Köln |
| 1979: | Facharztanerkennung für Radiologie |
| 1980: | Habilitation für das Fach Klinische Radiologie mit dem Thema „Computertomographie bei Pankreaserkrankungen und sekundären Leberveränderungen (technische Grundlagen, Strahlenbelastung, Ergebnisse und klinischer Stellenwert)“ |
| 1983: | Ernennung zum Professor auf Zeit (C3), leitender Oberarzt des Radiologischen Instituts der Universität zu Köln |
| 1987: | Berufung zur C4-Professur, Düsseldorf |
| 1992-1995: | Präsident der Rhein.-Westf.-Röntgengesellschaft |
| 1999-2001: | Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft |
| 2002-2005: | Prodekan der Medizinischen Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
| Professor Ulrich Mödder ist Herausgeber der Referenz-Reihe Radiologie (RRR) sowie der Zeitschrift "Radiologie up 2 date“. | |
| Seit 1987 ist er Direktor des Instituts für Radiologische Diagnostik. | |
| 2007: | Präsident des 88. Deutschen Röntgen Kongresses, Berlin |




